AWO Klosterlechfeld: Ein süßes „Herzerl“ zum 70sten

(Foto: Thomas Hack)

Man muss die Feste so legen, wie man sie feiern möchte: Das traditionelle Pfingstbierzelt in Klosterlechfeld nutzte die AWO Lechfeld unter dem Vorsitz von Wolfgang Mayr-Schwarzenbach, um dort gleich auch ihr 70stes Bestehen zünftig zu begehen - mit speziell angefertigten AWO-Lebkuchenherzen, die jeder Gast geschenkt bekam.

Insgesamt genossen ca. 200 AWO-Mitglieder aus dem Landkreis, aus Augsburg und dem Wittelsbacher Land sowie örtliche Seniorenbeauftragte und befreundete Unterstützer ein buntes Programm aus Melodien (AWO-Chor Großaitingen), Blasmusik (Musikverein Klosterlechfeld), Bewegungskünsten (Tanzgalerie Kuschill) und unvergesslichen Schlagern (Stephanie Gröger-Fendt). Grüße der „Mutter der AWO“, der SPD, überbrachte MdL Herbert Woerlein. Aus dem „fernen“ Meitingen kam stv. Landrat Heinz Liebert. Heimspiel hingegen hatten Altbürgermeister Peter Schweiger und Bürgermeister Rudolf Schneider.

Miteinander der Generationen

Die Festansprache hielt AWO-Schwaben-Präsidiumsvorsitzender Dr. Heinz Münzenrieder. Darin nahm er u.a. den vermeintlich gefährlichen „Rentnerberg“ aufs Korn, der den Jüngeren angeblich das Leben schwer machen würde, und entgegnete: „Menschen haben heute im Ruhestand noch 20 oder 25 in der Regel schöne Jahre vor sich. Wer da von Vergreisung und Überalterung spricht, der hat vieles nicht kapiert. Wer die Jüngeren und die Älteren gegeneinander ausspielen will, der betreibt zudem ein unwürdiges Spiel. Eine Gesellschaft klappt nur im Miteinander der Generationen.“ Wie fit man im Alter sein kann, bewies unter den Gästen die 99-jährige Irmgard Ehrenreich, seit 70 Jahren Mitglied bei der AWO in Berlin und jetzt wohnhaft in Untermeitingen.
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