Das Symphonieorchester Stadtbergen – eine Erfolgsgeschichte

Im April 1995 trafen sich 20 Musiker aus Stadtbergen und der näheren Umgebung zur ersten Probe des Orchesters der Kreisvolkshochschule Stadtbergen unter der Leitung von Kurt Eichenseher. Das Ergebnis der gemeinsamen Probenarbeit wurde im Januar 1996 zum ersten Mal öffentlich im Sitzungsaal des Stadtberger Rathauses präsentiert.
In den nächsten Jahren folgten regelmäßig Konzerte, meist im Rathaus in Stadtbergen.
Im Jahr 1998 zählte das Kammerorchester bereits 32 Mitglieder. Durch die Auflösung des Regierungsorchesters im Jahr 2000 erfuhr das Orchester einen beachtlichen Zuwachs – vor allem an Streichern – und konnte damit auch symphonische Werke in Angriff nehmen.
Mit dem Rückzug von Kurt Eichenseher im Jahr 2001, stagnierte der Aufbau des Orchesters. Sein Nachfolger, Konrad Lindauer stellte sein Amt bereits 1 Jahr später wieder zur Verfügung. Es wurde von Detlef Kubaczyk übernommen, der die Leitung des Orchesters im November 2003 an Christina Drexel übergab.
Nachdem sich die Lage am Dirigentenpult und auch bei den Mitspielern stabilisiert hatte, konnte Christina Drexel den Ausbau auf die klassische Symphonieorchester-Besetzung in Angriff nehmen. Im Juni 2007 wurde die Gründung des Vereins „Stadtberger Orchester e. V. mit 41 Vereinsmitgliedern vollzogen. Christina Drexel verließ das Orchester im Juli 2007, um sich ganz auf ihre berufliche Laufbahn als Dirigentin konzentrieren zu können.
Nach einem erstmals durchgeführten Bewerbungsverfahren mit mehreren Probedirigaten, begleitet von Christina Drexel, wurde Roberto Seidel von den Orchestermitgliedern zum Nachfolger gewählt. Er setzte mit der Auswahl anspruchsvoller Werke neue Maßstäbe für das spielerische Niveau und die Leistungsfähigkeit des Orchesters. Durch Beschluss der Mitgliederversammlung im Mai 2008 wurde der Name des Orchesters in „Symphonieorchester Stadtbergen" geändert. Im Mai 2009 verließ Roberto Seidel überraschend das Orchester.
Mit Hilfe von Heinz Dannenbauer, Organist in Ev. Heilig-Kreuz und erfahrener Dirigent, konnte die Probenarbeit für die bereits geplanten Konzerte im November 2009 und Januar 2010 lückenlos weitergeführt werden. So konnte in aller Ruhe ein weiteres Auswahlverfahren für die Neubesetzung der Dirigentenstelle durchgeführt werden.
Im März 2010 entschieden sich die Orchestermitglieder einstimmig für Tristan Uth. Mit den „Symphonischen Sommerabenden 2010“ stellte er sich als Dirigent des Symphonieorchesters Stadtbergen öffentlich vor.
Bereits seit November 2011 war Irene Anda neben Tristan Uth als 2. Dirigentin des Orchesters tätig. Nachdem Tristan Uth nach Abschluss seines Studiums im Februar 2014 eine weitere Dirigentenstelle in der Schweiz übernahm und im Herbst 2014 ein umfangreiches Gastdirigat dazu kam, wurde Irene Anda mit der Auswahl und Einstudierung des Programms für das Adventskonzert 2014 beauftragt. Im Juli 2015 verabschiedete sich Tristan Uth als Dirigent des Orchesters mit einem Beethoven-Konzert und überließ Irene Anda das Amt. Das Konzert zum Advent 2015 brachte ihr sowohl von Seiten der Orchestermusiker als auch vom Publikum regen Zuspruch ein und veranlasste eine Reihe von Musikern unter den Zuhörern, sich dem Orchester anzuschließen.
Derzeit gibt das Orchester zwei bis drei Konzerte im Jahr, zumeist in Stadtbergen oder der näheren Umgebung. Näheres dazu und über die Möglichkeiten, bei uns mitzuspielen erfahren sie unter www.symphonieorchester-stadtbergen.de

Nächstes Konzert am 19.Juni 2016, 19:30 Uhr im Bürgersaal Stadtbergen

Auf dem Programm stehen die "Karelia-Ouvertüre" von J.Sibelius, das "Klavierkonzert a-moll" von E.Grieg und die "1.Symphonie" von C.Nielsen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
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