Eine Familienparty der Superlative

BU: Von der Drehleiter der FF Stadtbergen ein Blick auf das Stadtfest 2016, das ein Garant für ein kunterbuntes, vor allem fröhliches und friedvolles Familienfest an allen fünf Festtagen war. Foto: Ingrid Strohmayr

STADTFEST/ 30000 Besucher kamen zur „Fünften Jahreszeit“ ins Festgelände an der Panzerstraße. Die Schulsportanlage verwandelte sich in eine fröhliche Vergnügungsmeile. Es war wieder ein schönes und vor allem friedliches Fest mit viel Herz für die ganze Familie.

Ingrid Strohmayr
Stadtbergen. Was 1985 als Fest der Begegnung begann, jährte sich heuer zum 31. Mal. Aus dem kleinen „Markt-Feschtle“ das aus Bierzelt und Kinderkarussell bestand, ist heute ein großes kunterbuntes und vor allem fröhliches Familienfest mit vielen Attraktionen geworden, das über die Grenzen Stadtbergens hinaus einen sehr guten Ruf hat. Ob Jung oder Alt, Stadtberger Bürger oder Besucher aus dem Umland genießen dieses Fest in der wohl einmaligen Atmosphäre, das Treffpunkt für viele Gäste ist, die sich besonders auf den „Hab Di lang scho nimmer G´sehn- Marathon“ freuen. Zum Gelingen des Stadtfestes tragen im Wesentlichen die örtlichen Vereine bei, die zum einen die Besucher auf der Schlemmermeile mit einer kulinarischen Vielfalt vom spritzigen Cocktail, Steckerlfisch, Pizza, bis hin zu Kaffee und Kuchen verwöhnen, und zum zweiten auf der großen Open-Air-Showbühne für ein tolles Programm mit Sport, Tanz und Musik sorgen. Begeistert feierte das vorwiegend junge Publikum auf der Open-Air-Bühne „The Donkeyhonk Company“ und die „Revelling Crooks“, da auch angenehme Temperaturen am Abend zum Gelingen der ausgelassenen Party beitrugen. Für den reibungslosen Ablauf, Organisation und neue Ideen sorgten die „Stadtfest-Macher“ allen voran Christoph Schmid und Stephanie Nawarra vom Kulturreferat mit Cheftechniker Faik Kalanderi. Der Tag der Vereine am Samstagnachmittag, erstmals ins Stadtfest integriert, kam bei den Besuchern bestens an, die sich über die Angebote der Vereine, von Sport bis hin zum Sozialen informierten. Auch die Flüchtlingshilfe Stadtbergen war vertreten und lockte mit den afrikanischen Trommlern die Gäste an. So freuten sich die Stadtfestbesucher über eine nette Geste seitens der Flüchtlinge, die sich mit hübsch beklebten Wäscheklammern, Flyern und einem Blumensamentütchen für das herzliche Willkommen in Stadtbergen bedankten.
Am Ende des fünftägigen „Festmarathons“ zeigt sich Stadtbergens Erster Bürgermeister Paul Metz höchst zufrieden, aber auch erleichtert. „Die allgemeine Sicherheit hat oberste Priorität, alles verlief absolut ruhig, entspannt und friedlich. Er freut sich, dass Stadtbergen auch heuer wieder mit seinen Bürgern, den Vereinen, Handel und Gastronomie ein guter Gastgeber, für geschätzt 30000 Besucher, war. Auch die weiteren Feste und Veranstaltungen in der näheren Umgebung standen in keiner Konkurrenz zum Stadtfest in Stadtbergen, freut sich das Stadtoberhaupt. „Heuer waren unsere Senioren stark vertreten“, sagt Metz. 750 der älteren Mitbürger, ab 65 Jahren besuchten das Stadtfest und kamen in den Genuss eines bayerischen Mittagessen und einer Maß Bier, spendiert von der Stadt und der Wirtsfamilie Asum. Überlegungen für das Stadtfest 2017 stehen bereits an, denn da wird in Stadtbergen das zehnjährige Jubiläum der Stadterhebung gefeiert. „Das lassen wir uns schon was Besonderes dazu einfallen, aber jetzt wird noch nichts verraten“, schmunzelt der Bürgermeister, der übrigens nicht nur Schirmherr des Stadtfestes ist, sondern auch mit „seiner“ Blaskapelle des Musikvereins Leitershofen beherzt beim Sonntags-Frühschoppen im Festzelt die Posaune spielte.
Fotos zum Stadtberger Stadtfestfest gibt es in unserer Bildergalerie www.stadtzeitung.de
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