Empfang der Jungbürger in Stadtbergen

Jungbürgerfeier im Bürgersaal Stadtbergen (von links im Bild): 2. Bürgermeister Michael Smischek, 3. Bürgermeisterin Bärbel Schubert, Jungbürgerin Laura Goebel mit Erstem Bürgermeister Paulus Metz bei der Übergabe des Jungbürgerbriefs. Foto: Ingrid Strohmayr

JUNGBÜRGERFEIER/ Seit Jahrzehnten begrüßt die Stadt Stadtbergen als eine der wenigen Kommunen im Landkreis die Jungbürger traditionell mit einem festlichem Empfang. Heuer wurden 176 junge Stadtberger volljährig, 45 kamen in Begleitung zur Feier in den Bürgersaal.

Ingrid Strohmayr

In einem überaus stilvollen Ambiente mit festlich eingedeckten, mit Blumen und Kerzen dekorierten Tischen erstrahlte der Stadtberger Bürgersaal anlässlich des Jungbürgerempfang 2016. Stadtjugendpflegerin Juliane Schretzmair freut sich sichtlich mit ihrem neuen Kollegen Josua Neumann, der seit November die Jugendpflege unterstützt, dass sie beim diesjährigen Jungbürgerempfang doppelt so viele Gäste wie im Vorjahr begrüßen konnte. „Vielleicht liegt es auch an der besonderen Neuerung, unserer Tombola“, so die Jugendpflegerin, die sich herzlich bei den Sponsoren der Fahrschule Keinath (Wertschein für die Grundgebühr des Führerscheins), Planet Fitness (Fitnesspaket), dem Ingenieurbüro Smischek (Tablet) und dem Taucherpoint Stadtbergen (Gutscheine für Schnuppertauchen) bedankte.
Unter das Motto „18 werden und 18 sein, erwachsen werden und erwachsen sein“ stellte Juliane Schretzmair ihre kleine Ansprache, in der sie die Jugendlichen ermunterte, ihre Rechte und Pflichten wahr zu nehmen, ihren Teil zur Gesellschaft und Gemeinschaft beizutragen. „Werdet auch kritische Menschen, hinterfragt das Bestehende, seid mutig und geht neue Wege, denn nur so kann es Fortschritt geben.“ Weiter appellierte sie: „Bringt Euch ein, egal ob im Verein, bei Festen, in der Politik, engagiert Euch in kirchlichen oder sozialen Bereich oder auch für die Umwelt. Seid aktiv am Geschehen und am Leben unserer Stadt beteiligt, denn jeder von Euch ist ein wichtiger Teil davon.“
Herzliche Glückwünsche zur Volljährigkeit kamen auch von Stadtbergens Erstem Bürgermeister Paulus Metz, der nicht nur an die Rechte und Pflichten eines Bürgers erinnerte, sondern auch die „Highlights“ und Vorzüge der Volljährigkeit schmunzelnd erwähnte. „Führerschein, nicht mehr auf die Unterschrift der Erziehungsberechtigten angewiesen zu sein, eigene Entscheidungen treffen sei es in der Ausbildung oder im Studium.“ „Aber auf der anderen Seite heißt es aber auch Verantwortung für sich und die Gesellschaft zu übernehmen. Zu den wohl größten Aufgaben im Leben eines jungen Menschen zählt es in den Staat hinein zu wachsen“, fügte Metz hinzu. Er appellierte an die Jugendlichen erstmals bei der Bundestagswahl 2017 an die Pflicht ihr Wahlrecht auszuüben. „Wer nicht mitentscheidet, braucht auch in der Politik nicht mitzureden!“
Den besonderen musikalischen „Touch“ bekam die Jungbürgerfeier durch das „Bass Wood Trio“ mit Florian Hartz (Bass), Christian Kral (Gitarre) und Clauspeter Marker (Drums), das mit dezentem Jazz „der Klangräume und Atmosphäre schuf“ brillant unterhielt. Vor dem gemeinsamen Singen der Bayern- und Nationalhymne überreichten die Stadtberger Bürgermeister den 45 Jungbürgern ihren Bürgerbrief, das Grundgesetz, eine pinke Rose wie ein kleines Geschenk in Form des „Stadtberger-USB-Sticks“. Letztendlich klang der Abend nach dem zweistündigen „offiziellen Teil“ bei einem warmen Buffet, serviert vom Hopfengarten-Team, und interessanten Gesprächen mit den Fraktionsvorsitzenden des Stadtrats rundherum gemütlich aus.
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