Freie Wähler wollen Bürgermeisterkandidaten stellen

Im Rechenschaftsbericht der Jahreshauptversammlung der Freien Wähler Stadtbergen ging Erster Vorsitzender Alfred Hammel auf einige Punkte des vergangenen Jahres ein, so auf den Haushalt der Stadt Stadtbergen sowie die fehlenden Einnahmen aus der Gewerbesteuer im Verhältnis zu anderen Gemeinden.

Die Stadt Stadtbergen werde aus der Erweiterung zum Uniklinikum auch keine großen Einnahmen erzielen können. Weitere Themen waren neue Wohnbaugebiete, als auch der „Straßenausbausatzungsbeitrag“. Die Freien Wähler haben den ersten Antrag hierzu eingebracht und warten auf die zeitnahe Beratung und Verabschiedung im Stadtrat.

Wahlen der Posten

Bei der anschließenden Vorstandsneuwahl wurde Alfred Hammel als 1. Vorsitzender bis auf eine Enthaltung bestätigt. Ebenfalls in ihren Ämtern wurden Ulrike Wolf-Hauer als stellvertretende Vorsitzende und Brigitte Nöth als Zweite Vorsitzende einstimmig gewählt. Im Amt der Schatzmeisterin wurde Else Seifert einstimmig wieder gewählt, ebenso Schriftführer Peter Merk. Beisitzer sind Dr. Clemens Jandl, Kerstin Seifert und Werner Scheppach, Revisoren Eleonore Schneider und Hans Oberdorfer.

„Ich werde in den nächsten drei Jahren mein Bemühen einer guten Zusammenarbeit mit allen im Rathaus vertretenen Gruppierungen fortführen und hier die Freien Wähler weiterhin gut vertreten. Mit diesem kompetenten Vorstand wird die Arbeit als Vorsitzender auch zukünftig viel Spaß machen,“ so Vorsitzender Alfred Hammel.

Bürgermeisterkandidat stellen

Nach Abschluss der Wahl wurde entschieden, dass die Freien Wähler für die Bürgermeisterwahl im September einen Kandidaten in einer eigenen Nominierungsversammlung aufstellen wollen.

Ehrungen für lange Zusammenarbeit

Zum Ende der Veranstaltung wurden noch acht Mitglieder für die lange Zusammenarbeit belobigt, deren Ehrung Fabian Mehring vornahm: Für zehn Jahre erhielten Alfred Hammel, Maximilian Hauer, Brigitte Nöth, Kerstin Seifert und Carmen Steinmüller die Ehrennadel in Bronze samt Ehrungsurkunde.
Für 25 Jahre erhielten Hans Oberdorfer, Marcellus Pöschl und Maria Sieber die Ehrennadel in Gold mit entsprechender Urkunde. (pm/si)
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