Kaffee, Kunst und Knuddelbären

Beim Osterbasar des AWO-Seniorenheims Schwabmünchen boten Mitarbeiterinnen liebevoll gestaltete Ostergestecke, verzierte Festtagskerzen und allerlei schöne Dinge rund um die farbenfrohe Eierkultur an. (Foto: Thomas Hack)

Osterbasar: Im AWO-Seniorenheim Schwabmünchen feiert Jung und Alt bei zünftigen Schmankerln.

Ausgelassen und fröhlich ging‘s zur Sache, als im neuen Schwabmünchner AWO-Seniorenheim an der Giromagnystraße erstmals ein bunter Osterbasar seine Pforten öffnete: Zünftige Festzeltmusik sorgte für die passende Stimmung, leckere Lachshäppchen für das leibliche Wohl und eine Vielzahl selbstgemachter Kunstobjekte hat zu neuen glücklichen Besitzern gefunden. Süße Erdbeerwaffeln und spritzige Ananas-Bowle waren nicht nur geschmackvolle Vorboten des langsam nahenden Sommers, sondern aufgrund der eigens errichteten karibischen Bambusbar auch ein ungewöhnlicher Hingucker in der erst kürzlich eröffneten Seniorenresidenz.

Handgemachtes zur Schau gestellt


Bewohner und Besucher stimmten sich schließlich beim geselligen Beisammensein gemeinsam auf das kommende Osterfest ein und nutzten den Nachmittag gleichermaßen, um noch ein paar individuelle Geschenke für die lieben Verwandten zu ergattern. Und diese waren von ganz besonderer Art: Mitarbeiterinnen der modernen Institution hatten in aufwändiger Feinarbeit ihre Handwerkskünste unter Beweis gestellt und liebevoll gestaltete Ostergestecke, verzierte Festtagskerzen und allerlei schöne Dinge rund um die farbenfrohe Eierkultur angeboten.

Originelle Plüschgesellen


Als begehrter Besuchermagnet offenbarte sich nicht zuletzt der Teddybärenstand der Großaitinger Hobby-Handarbeiterin Angela Kugler, fand man dort doch höchst originelle Plüschgesellen wie Business-Bären mit Krawatte, pfiffige Tiroler Trachtentiere oder echte Liebhaber-Teddys im nostalgischen Charme. Besonders knuddelig: ein kleines Bärenjunge mit übergestülpten Affenjäckchen und Miniatur-Jeanshosen. Bäriges kam auch von der benachbarten Bühne, auf welcher der Waldberger Musiker Rainer Geiger mit kultigen Schlagern und Schunkelklassikern an der Orgel für eine fröhliche Feieratmosphäre sorgte.

Ein offenes Haus fürs ungezwungene Zusammenkommen


Das Interesse an der Institution an sich war derart groß, dass freiwillige Helfer zweimal pro Stunde eine Führung durch das Haus anboten und die Besucher durch das modern gestaltete Gebäude führten. Heimleiterin Angelika Schmidt zeigte sich am Ende rundum zufrieden mit diesem vorösterlichen Festnachmittag: „Die Vorbereitungen waren sehr zeitintensiv, aber alles ist wunderbar angenommen worden. Solche Feste und Aktionen, zu denen sich unser Haus öffnet und Menschen auch von außerhalb ganz ungezwungen zusammenkommen, sind wichtige Programmpunkte in unserem Jahresablauf.“ Dass in dieser ausgelassenen Atmosphäre auch noch eine Bewohnerin des AWO-Heimes ihren 87. Geburtstag feiern durfte, war für Angestellte wie Gäste ein weiterer willkommener Grund, das Sektglas zu erheben.
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