Musik verbindet die Menschen

Ein rundherum gelungenes und äußerst harmonisches Sommerfest mit Musik. Tanz und internationalen kulinarischen Köstlichkeiten fand kürzlich in der Flüchtlingsunterkunft in Stadtbergen mit vielen Gästen statt. Foto: Ingrid Strohmayr


SOMMERFEST/ In der Stadtberger Flüchtlingsunterkunft in der Bismarckstraße feierte die Bewohner mit ihren ehrenamtlichen Betreuern der Flüchtlingshilfe Stadtbergen, den Nachbarn und vielen Gästen ein rundherum gelungenes Sommerfest.

„Ein bisschen Frieden, ein bisschen Sonne für diese Erde, auf der wir wohnen,
ein bisschen Frieden, ein bisschen Freude, ein bisschen Wärme, das wünsch' ich mir. Ein bisschen Frieden, ein bisschen Träumen und dass die Menschen nicht so oft weinen. Ein bisschen Frieden, ein bisschen Liebe, dass ich die Hoffnung nie mehr verliere…“ dieses Lied von Nicole, die damit im englischen Harrogate am 24. April 1982 den Eurovision Song Contest gewann, prägte das diesjährige Sommerfest in der Flüchtlingsunterkunft in Stadtbergen. Zur Freude des Koordinationsteams und Asylsozialberaterin Susanne Donn waren auch Erster Bürgermeister Paul Metz, 2. Bürgermeister Michael Smischek mit Vertretern des Stadtrats, Astrid Zimmermann von der Diakonie, „Zaungast“ Kabarettist Silvano Tuiach alias Walter Ranzmayr und vor allem viele Nachbarn zum gemeinsamen Feiern gekommen.
Freudig begrüßten bereits am Eingang die vier kleinen „Prinzessinnen“ Vinos, Lisa, Mervi und Saleha in ihren hübschen Festtagskleidchen „ihre“ Sommerfest-Gäste mit Programm-Zettelchen. Kurz darauf erklang das fröhliche Willkommenslied „Schön, dass Du da bist“, begleitet von der Band „International“. Anschließend war zum gemeinsamen Kaffee- und Teetrinken bei einem opulenten Kuchenbuffet, spendiert von den ehrenamtlichen Helfern der Flüchtlingshilfe Stadtbergen, eingeladen. Besonders beeindruckt zeigten sich die Gäste von einem Film, den Kümmerer Mohammad Sulaiman mit den Flüchtlingsfamilien als Dokumentation mit dem Titel „Integration in Stadtbergen“ zusammenstellte. So zeigte dieser nicht nur den Alltag der Familien aus Syrien, Afghanistan, Nigeria, Pakistan, Eritrea, Somalia und der Ukraine auf welche Art individuell die Integration gelang, sondern zeigte die Zukunftsperspektiven der Flüchtlinge auf, letztendlich aber auch die große Dankbarkeit für die freundliche Aufnahme in Stadtbergen.
Für tolle Musik sorgte erstmals die orientalische Band „International“, gegründet vor einem Jahr durch den Kurden Aras, Sänger Bahaa aus Syrien und die Augsburgerin Patricia, die mit arabischer, kurdischer und bayrischer Musik mit Saz (Langhalslaute) Buzouki, Gitarre und Flöte auch zum gemeinsamen Tanzen einluden. Abgerundet wurde der unterhaltsame Nachmittag durch das fast schon „traditionelle“ Buffet mit allerlei kulinarischer Köstlichkeiten aus der Heimat der Flüchtlinge. (si)
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