Sternsinger der Pfarreiengemeinschaft Stadtbergen sammeln 17.591,60 Euro

Die Sternsinger der Pfarreiengemeinschaft Stadtbergen bei ihrer feierlichen Aussendung im Rathaus Stadtbergen mit Erstem Bürgermeister Paulus Metz und 2. Bürgermeister Michael Smischek.
 
Die Sternsinger von St. Oswald in Leitershofen.
Stadtbergen/Leitershofen/Deuringen. Stolz und glücklich waren die Sternsinger der Pfarreiengemeinschaft Stadtbergen, und dazu hatten sie auch allen Grund. Zwischen Neujahr und dem Dreikönigsfest waren kleine und große Könige in ihren prächtigen Gewändern sowie jugendliche und erwachsene Begleiter im ganzen Stadtgebiet unterwegs zu den Menschen. An unzählige Türen schrieben sie ihren Segensspruch „20*C+M+B+17“, Christus Mansionem Benedicat, Christus segne dieses Haus. Das Ergebnis ihres Engagements unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein - Gemeinsam für Gottes Schöpfung in Kenia und weltweit!“ kann sich wahrlich sehen lassen: 17.591,60 Euro kamen bei der Sammlung insgesamt in der Pfarreiengemeinschaft zusammen, mit denen benachteiligte Kinder in aller Welt unterstützt werden. Passend zu ihrem Motto stellten die engagierten Mädchen und Jungen damit klar: sie bringen nicht nur den Segen zu den Menschen, sie sind zugleich selbst ein Segen für die Kinder dieser Welt.

„Die Sternsinger sind einfach spitze. Sie alle sind wirklich ein Segen!“, war Stadtpfarrer Konrad Huber vom Einsatz der zahlreichen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen in seiner Pfarreiengemeinschaft begeistert.
Feierlich ausgesendet wurden die Sternsinger auch in diesem Jahr wieder im Stadtberger Rathaus. Dort begrüßten die Sternsinger der Erste Bürgermeister Paul Metz und sein Stellvertreter Michael Smischek. Kaplan Joseph Biju und Pastoralreferentin Ursula Scherer gestalteten die Feier, zu der alle Sternsinger der Pfarreiengemeinschaft gekommen waren (Bild 1, Konrad Gamböck).

Das Gesamtergebnis setzt sich wie folgt zusammen:

In Leitershofen konnten die Sternsinger in einem von Herrn Domkapitular Prälat Peter C. Manz festlich gestalteten Gottesdienst den stolzen Betrag von 6.532,16 Euro zum Altar bringen: (Bild 2, Leitershofen, Gerhard Smischek)

Die Sternsinger von St. Nikolaus brachten zum Gottesdienst am 6. Januar fast 5.000 Euro mit, die sie für die notleidenenden Kinder auf der Welt „ersangen“. (Bild 3, Konrad Gamböck)

Über 3.300 Euro haben die Sternsinger der Pfarrei Maria Hilf gesammelt - beim Gottesdienst war sogar ein Kamel mit dabei! (Bild 4, Konrad Gamböck).

Die Sternsinger der Pfarrei St. Gabriel in Deuringen haben 2.759,44 Euro gesammelt. In einem stimmungsvollen Gottesdienst, musikalisch gestaltet von der Pfarrei-Band "tonart", ging Stadtpfarrer Konrad Huber in seiner Predigt in anschaulicher Weise auf die Bedeutung der Namen der drei Weisen ein (Kaspar - Schatzmeister, Melchior - König des Lichts, Balthasar - Königsschützer). (Bild 5, Karl Wolf)

Bundesweit beteiligten sich die Sternsinger in diesem Jahr an der 59. Aktion Dreikönigssingen. Gemeinsam mit den Trägern der Aktion – dem Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger’ und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) – machten die Sternsinger überall in Deutschland auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam. In weiten Teilen der Welt leiden Menschen unter den Veränderungen der klimatischen Bedingungen, die in manchen Regionen Kenias, dem Beispielland der diesjährigen Aktion, für eine extreme Trockenheit sorgen. Ausbleibender Regen entzieht den Menschen dort ihre Lebensgrundlagen.

Doch nicht nur Kinder im Beispielland Kenia profitieren auch zukünftig vom Einsatz der kleinen und großen Könige in Deutschland. Straßenkinder, Flüchtlingskinder, Aids-Waisen, Kindersoldaten, Mädchen und Jungen, die nicht zur Schule gehen können, denen Wasser und Nahrung fehlen, die in Kriegs- und Krisengebieten oder ohne ein festes Dach über dem Kopf aufwachsen – Kinder in mehr als 100 Ländern der Welt werden jedes Jahr in Projekten betreut, die mit Mitteln der Aktion unterstützt werden. Gemeinsam mit ihren jugendlichen und erwachsenen Begleitern hatten sich die Sternsinger aus der Pfarreiengemeinschaft Stadtbergen auf ihre Aufgabe vorbereitet. Sie kennen die Nöte und Probleme von Kindern rund um den Globus und sorgen mit ihrem Engagement für die Linderung von Not in zahlreichen Projektorten. Sie sind eben ein Segen! (pm/si)
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