Unterschiedlich und doch Eins

Ob blond oder brünett, ob Wackelzahn oder nicht: Im Bobinger AWO-Kindergarten haben die Kleinen in einer Projektwoche spielerisch erfahren, dass sie zwar unterschiedlich sind, aber trotzdem zusammengehören.

AWO-Waldwichtelkindergarten in Bobingen setzt spielerisch gegen Rassismus.

Im Blauland ist alles blau, bis der Farbenkönig aus dem Nachbarland eine rote und eine gelbe Zauberkugel dorthin schickt. Die Bewohner sind erst verwirrt, doch dann machen alle mit und die Welt wird bunter. Anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus haben sich die Mädchen und Buben des Waldwichtelkindergartens der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Bobingen ganz spielerisch mit dem Thema „Fremdenfeindlichkeit“ beschäftigt. Der Kinderbuchklassiker von Tina Rau war hierbei Auftakt einer Projektwoche, bei der sie feststellten, dass alle Kinder zwar unterschiedlich sind, aber trotzdem eine Gruppe bilden, die sich braucht und mag. Als Hausaufgabe fragten die Kleinen auch nach, woher Papa und Mama kommen. „Wir haben erfahren, dass einige Kinder Eltern haben, die nicht aus Deutschland sind. Und das haben wir gar nicht gemerkt“, berichteten sie. Das Fazit der Kinder und der Erzieherinnen: „Es macht keinen Unterschied, ob man aus Deutschland kommt oder aus Russland, aus Australien oder der Türkei- im Gegenteil, man lernt ganz neue Dinge kennen, wenn man die Länder einmal bereist und sich erzählen lässt, was es dort alles gibt.“
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