Vor 25 jahren: eine Zeitung zur neuen Partnerschaft zwischen Stadtbergen und Olbernhau

Vor 25 Jahren erschien die Sonderausgabe der StadtZeitung zur Partnerschaft Stadtbergens mit Olbernhau im Erzgebirge. Jetzt gab es das Extrablatt noch einmal als Kopie zur Freude von Horst Brunner (Ehrenvorsitzender des PaVe Stadtbergen), Dr. Steffen Laub (ehemaliger Bürgermeister von Olbernhau), Ingrid Strohmayr (StadtZeitung), Dr. Ludwig Fink (ehemaliger Bürgermeister von Stadtbergen) und Friedbert Philipp (PaVe-Vorsitzender Olbernhau). Foto: privat


Mit einer Sonderausgabe zu den Stadtberger Partnerschaftstagen, die am 11. Mai 1991 erschien, würdigte die StadtZeitung das historische Ereignis der deutsch-deutschen Städtepartnerschaft, die heute eine erfolgreiche Zukunft hat und vor allem mit viel Leben erfüllt ist.

Mit viel Idealismus verfasste Ingrid Strohmayr, seit 30 Jahren Mitarbeiterin der StadtZeitung, die redaktionellen Beiträge und akquirierte die zur Finanzierung der technischen Kosten dieser Sonderausgabe notwendigen Anzeigen. In dem damaligen Chefredakteur Gerd Winkler, der mittlerweile verstorben ist, und Anzeigenleiter Walther A. Wunderle fand sie die Partner, die Idee eines druckfrischen Extrablatts zu realisieren. So gelang es kurzfristig eine topaktuelle achtseitige Sonderausgabe, gedruckt bei der Mayer & Söhne GmbH in Aichach, den Gästen aus den Partnerstädten Olbernhau und Brie-Comte-Robert (Frankreich) vor ihrer Abreise in die "Hand zu drücken".

Verteilt im Festzelt und in den Stadtberger Haushalten konnten die StaZ-Leser letztendlich alles über die Entstehung der Partnerschaft in der Chronologie der Verschwisterung, ergänzt mit schönen Bildern vom Festakt, der Baumpflanzung, Ortsschild-Enthüllung und den weiteren Höhepunkten lesen.

Doch ein weiteres Projekt gab es noch zu realisieren: Die Einführung eines Amtsblattes der Stadt Olbernhau. Auch hier gab die StadtZeitung, allen voran Gerd Winkler, Schützenhilfe. So wurde der "Erzgebirgekurier" geboren. Redakteurin Ina Schubert und Evelin Kaltofen (Anzeigen) aus Olbernhau lernten bei den "alten Hasen" das journalistische "Knowhow" und den Anzeigenverkauf im "Schnellverfahren". Ausgestattet mit einem alten Auto, Schreibmaschine und Papier, zur Verfügung gestellt von Ingrid Strohmayr, konnte bereits einige Wochen später der erste "Erzgebirgekurier", gedruckt bei Mayer & Söhne in Aichach, an alle Haushalte der Stadt Olbernhau und Umgebung verteilt werden. Den Erzgebirgekurier gibt es noch heute kostenlos. (staz)
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