Stadtberger SPD befürchtet mit der Schliessung des Drogeriemarkts Niedergang des Ortszentrums

Die SPD Stadtbergen fordert eine Attraktivitätssteigerung der Bismarckstraße. „Mit der Schließung eines Drogeriemarktes und einer angrenzenden Traditionsmetzgerei verliert der Ortskern von Stadtbergen an Anziehungskraft“ fasst der Stadtberger SPD-Vorsitzende die aktuelle Entwicklung in zusammen. Bereits in der Vergangenheit schlossen dort Geschäfte, die Stadtberger mit den Dingen des täglichen Bedarfs versorgten. Auch mehrere Zeitschriftenläden und Schreibwarengeschäfte, sowie Geschäfte des täglichen Bedarfs beendeten ihr Engagement im Ortskern.
Der Fraktionsvorsitzende Roland Mair schlägt vor, mit den Gewerbetreibenden das Gespräch zu suchen. Dort sollte die städtebauliche Entwicklung diskutiert werden, mit dem Ziel Unternehmer zu finden, die sich im kleinteiligen Bereich engagieren. Eine über dem Durchschnitt ältere Generation wohnt in diesem Bereich. „Dort gibt es die Möglichkeit sich als erfolgreicher und wertiger Einzelhandelsstandort zu positionieren, obgleich an den Stadtgrenzen eine hohe Konkurrenz vorhanden ist“, ist sich der Fraktionsvorsitzende sicher. Im Bereich der Bismarckstraße und die Bauernstraße erreicht man nach einer Untersuchung eines Planungsbüros über 4.000 Menschen, die sich im näheren Umfeld mit den Dingen des täglichen Bedarfs versorgen.
Vor allem die älteren Menschen benötigen die Versorgung vor Ort, unsere Vorschläge zu einer besseren Anbindung mit dem öffentlichen Nahverkehr in das Gewerbegebiet und eines Discounters am Nestackerweg wurden in der Vergangenheit abgewiesen“, unterstreicht stellvertretender Fraktionsvorsitzender Dieter Häckl.
In Gesprächen mit den Menschen kam auch immer der Wunsch hoch, daß dort eine Kneipe oder ein Cafe zum Verweilen fehlt, ergänzt Yousri Bribech. Der stellvertretende Vorsitzende sieht die Gefahr, daß Teile der Gesellschaft abgehängt werden und schlägt auch vor, die verkehrliche Situation dort zu untersuchen. Autofahrer müssen sich mit den Radfahrern eine Fahrbahn teilen, das Einparken im Zusammenhang mit der Straßenbahn und anderen Verkehrsteilnehmer verursacht gefährliche Situationen.
Die SPD schlägt vor, daß der Bürgermeister zielorientiert das jährliche Unternehmertreffen nutzt, um im Gespräch mit den Unternehmern die Steigerung der Attraktivität zu diskutieren. Das städtebauliche Gutachten ist eine gute Grundlage dafür, fügt Vorsitzender Dieter Fromm hinzu.
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Hans Meixner aus Diedorf | 30.10.2017 | 10:45  
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