Thierhaupter ertrinkt im Lech: Er wollte ein Hundespielzeug aus dem Wasser holen

Der Notarzt konnte nur mehr den Tod des Mannes feststellen. Der 33-Jährige war offenbar beim Spielen mit seinem Hund in den Lech gefallen. (Foto: Symbolbild: Libossek)

Ein Spaziergänger in Münster hat im Bereich der „Münsterer Alte“ (Altwasserbereich des Lechs) eine im Wasser liegende, leblose männliche Person entdeckt. Der verunglückte 33-Jährige aus Thierhaupten ist offenbar beim Spielen mit seinem Hund ins Wasser gefallen.



Alarmierte Rettungskräfte und ein Notarzt konnten nur noch den Tod des Mannes bestätigen. Zum derzeitigen Ermittlungsstand geht die Kriminalpolizeiinspektion Dillingen von einem tragischen Unfalltod des 33-jährigen Thierhaupters aus.

Der Hund des Ertrunkenen wartete am Ufer

"Der Mann führte zum Unfallzeitpunkt seinen Hund im Uferbereich aus und wollte offensichtlich ins Wasser gefallenes Hundespielzeug aus dem Altwasser holen", beschreibt die Polizei in ihrem Bericht den vermuteten Hergang des Unglücks. Hierbei fiel er in das zehn Grad kalte Wasser und ertrank. Der Hund des Mannes befand sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte noch in der Nähe der Unfallstelle und konnte eingefangen werden.

"Keine Hinweise auf Fremdverschulden"

"Es liegen keinerlei Hinweise auf ein mögliches Fremdverschulden am Tod des 33-Jährigen vor", schreibt die Polizei.
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