Erstes Vogelgrippe-Opfer im Landkreis Augsburg: Schwan verendet am Lech

Ein Schwan ist das erste nachgewiesene Opfer der Vogelgrippe im Landkreis Augsburg. (Foto: Bill Anastasiou/123rf)

Die Vogelgrippe hat nun auch den Landkreis Augsburg erreicht. Zwischen Ellgau und Thierhaupten ist ein Schwan am H5N8-Virus verendet.

Bereits am Freitag ist das tote Tier in der Nähe des Lechs entdeckt worden. Am Montag bestätigte das Landratsamt Augsburg den Verdacht. Das FLI (Friedroch-Löffler-Institut, Insel Riems) habe bestätigt, dass es sich das Virus H5N8 handelt.

Bei diesem Virussubtyp sei bisher keine Infektion des Menschen bekannt wie das Bundesinstitut für Risikobewertung BfR mitteilt.

Seit dem vergangenen Wochenende muss Geflügel in ganz Bayern aufgestallt werden. Eine entsprechende Allgemeinverfügung wurde vom Landratsamt auch für den Kreis Augsburg erlassen.

Sämtliches Geflügel (Hühner, Puten, Enten, Gänse, Perlhühner, Wachteln, Fasane, Rebhühner, Straußenvögel) darf nur noch in geschlossenen Ställen gehalten werden oder in Ausläufen, die mit einem überstehendem dichten Dach und engmaschiger Seitenbegrenzung versehen sind. Damit soll vermieden werden, dass möglicherweise infizierte Wildvögel in Kontakt mit Hausgeflügel kommen können.

"Die Ställe dürfen von betriebsfremden Personen nur mit betriebseigener Schutzkleidung oder Einwegkleidung betreten werden und nach dem Verlassen ist die Kleidung unverzüglich abzulegen", heißt es zudem in der Verfügung. "Die Schutzkleidung ist nach dem Gebrauch unverzüglich zu reinigen und zu desinfizieren, Einwegkleidung ist unschädlich zu beseitigen."

Zudem sollen Wannen zur Desinfektion der Schuhe und zum Händewaschen aufgestellt werden.

Vogelgrippe: Worauf man achten sollte


Dennoch gilt: tote Tiere nicht anfassen, sondern direkt dem Veterinäramt melden. Dies ist im Landratsamt Augsburg telefonisch unter den Telefonnummern
(0821) 3102 -2264; -2687; -2642 zu erreichen.
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