Nepomuk kehrt an alter Wirkungsstätte an Lechbrücke zurück

Frisch renoviert ist der Brückenheilige Nepomuk am Westufer des Lechs an alter Wirkungsstätte zurück gekehrt.
Thierhaupten/Meitingen. Im Zuge der Bauarbeiten der Fahrradbrücke über den Lech musste auch die Figur und die hölzerne Umhausung des Brückenheiligen Nepomuk am Westufer des Lechs vor fast zwei Jahren weichen. Seit wenigen Tagen jedoch ist die frisch renovierte und bemalen Figur wieder an fast gleicher Stelle zurück gekehrt und grüßt Fahrradfahrer, Fußgänger und Kraftfahrer gleichermaßen in frischem Glanz. Der Heilige Nepomuk gilt als „Brückenheiliger“ und wird so wie am Westufer des Lechs häufig mit einem Kreuz und Palmzweig in der Hand dargestellt. Besonders auffällig ist auch sein goldener Heiligenschein, der fünf Sterne ziert, die als die fünf Buchstaben des lateinischen Wortes tacui („ich schwieg“) gedeutet werden.
Johannes Nepomuk wurde um 1350 in Pomuk bei Pilsen geboren, war ein böhmischer Priester und Märtyrer. Im Zuge von Auseinandersetzungen um die Ernennung von Bischöfen und die Übertragung hoher kirchlicher Ämter in Böhmen wurde Nepomuk am 20. März 1393 in Prag von der Karlsbrücke in die Moldau gestürzt und ertränkt. Er wurde 1729 von Papst Benedikt XIII. heiliggesprochen und gilt als „Brückenheiliger“ und Patron des Beichtgeheimnisses. Text/Bild: Claus Braun
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