Neue Lechbrücken bei Thierhaupten - wer A sagt, muss auch B sagen

Zusammen mit Landtagsmitglied Johann Häusler (Mitte) und Thierhauptens Gemeinderat Claus Braun (Zweiter von rechts) feiern die Markräte Rudolf Helfert (Erster von links), Klaus Nebe (Zweiter von links), Fabian Mehring (Dritter von links), Alois Reiner (Fünfter von links) und Robert Hecht (rechts) die Eröffnung der Radbrücken zwischen Meitingen und Thierhaupten. Foto: Rudi Helfert

Nach einigen Unsicherheiten und Umfinanzierungen konnten vergangene Woche unter großer öffentlicher Aufmerksamkeit endlich die neuen Radbrücken zwischen Meitingen und Thierhaupten feierlich eröffnet werden. Auch die Mandatsträger der Freien Wähler, darunter Landtagsmitglied Johann Häusler, Kreisrat Fabian Mehring und Gemeinderat Claus Braun überzeugten sich vor Ort von dem Ergebnis.

"Für die Region im Lech- und Schmuttertal bedeuten die Radbrücken ein großes Plus an Lebensqualität. Mit seinem Kloster, der dort beheimateten Schule für ländliche Entwicklung und der Festwoche ist Thierhaupten nun von Westen her optimal erreichbar. Schwaben und Alterbayern wachsen durch ein solches interkommunales Projekt infrastrukturell noch enger zusammen", zeigte sich Fraktionsvorsitzender Mehring begeistert.

Gebiet durch Radwege vollständig erschließen

Heimatabgeordneter Häusler möchte nun einen Schritt weiter gehen. Weil auch der Landkreis Aichach-Friedberg im Osten über ein hervorragendes Radwegenetz verfügt, wäre nun ein letzter Lückenschluss zwischen Thierhaupten und Baar nur konsequent. Mit dem Anliegen, einen Radweg entlang der Staatsstraße 2045 zu errichten, wandte sich der Biberbacher nun an Innenminister Joachim Herrmann, der zuletzt im Wirtschaftsausschuss des Bayerischen Landtags, dem auch Häusler angehört, die Notwendigkeit der Radwege als infrastrukturelle Maßnahme betonte. "Wer A sagt, muss auch B sagen! Wir freuen uns, dass das Radwegenetz über den Lechkanal in engem Schulterschluss mit den beiden Gemeinden finanziell zu 85 Prozent über den Freistaat Bayern möglich gemacht wurde. Nun wäre es konsequent, auch ins Altbayerische hinein den Weg auszubauen", forderte Häusler. In seinem Schreiben bittet er um Prüfung der Voraussetzungen, wie ein solcher Lückenschluss schnell und unkompliziert bewerkstelligt werden könnte.

Der selben Meinung ist Thierhauptens Gemeinderat Claus Braun, der im März 2012 eine Verbesserung der verkehrlichen Situation forderte: "Ich möchte als Radfahrer ernst genommen werden und auf verkehrssicheren Wegen unterwegs sein. Einen Radweg direkt entlang der Straße zwischen Thierhaupten und Baar wäre schlüssig", schließt sich Braun den Forderungen an den Minister an. (pm)
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