Bogenschießen: Bayerische Vizemeisterin aus Thierhaupten

Katharina Wengenmayr: strahlende bayerische Vizemeisterin im Bogenschießen
 
Johannes Maier in Aktion (Foto: www.bssb.de)
Garching bei München: Olympia-Schießanlage |

Thierhaupten/Hochbrück

Am 4. und 5. Februar fand auf der Olympiaschießanlage in Garching-Hochbrück die Bayerische Hallenmeisterschaft im Bogenschießen statt. 500 Bogensportler aus dem gesamten Freistaat kämpften an zwei Tagen um die heiß begehrten bayerischen Titel.

Zwei Bogenschützen vom Schützenverein „Edelweiß“ Thierhaupten konnten sich wieder für diese bayerischen Hallenmeisterschaften qualifizieren: Katharina Wengenmayr, die noch in der Schülerklasse A startet, sowie Johannes Maier, seit Herbst zu den Erwachsenen aufgerückt. In allen Klassen sind jeweils 2 Durchgänge mit je 30 Pfeilen auf eine Entfernung von 18 Metern zu schießen, die maximal erreichbare Ringzahl beträgt 600 Ringe.

Am ersten Tag musste Katharina Wengenmayr ran. In der Vorbereitung zu diesem Wettkampf wurde ihr von ihren Trainern einiges abverlangt, was sich jedoch auch auszahlen sollte. Ihre anfängliche Nervosität bekam die 14-Jährige recht schnell unter Kontrolle und so lag sie zur Halbzeit mit 272 Ringen auf dem dritten Platz im 19-köpfigen Teilnehmerfeld der weiblichen A-Schülerinnen, nur ein einziger Ring hinter der Zweitplatzierten und mit 8 Ringen Abstand zu Platz 1. Nach der Pause ging es spannend weiter. Mit guten 270 Ringen im zweiten Durchgang konnte Katharina sich an ihren Mitstreiterinnen vorbei auf den 2. Platz schieben. Sechs Pfeile vor Schluss lag sie sogar ringgleich mit der Führenden, eine kleine Konzentrationsschwäche in den letzten beiden Passen verhalfen Maria Schröther aus Pfaffenhausen dann aber doch noch zu einem klaren Vorsprung von 5 Ringen.

Mit 542 Ringen und neuem persönlichen Rekord beendete Katharina diese bayerische Meisterschaft als bayerische Vizemeisterin bei den weiblichen
A-Schülerinnen. Die Qualifikation zu „ihrer“ ersten Deutschen Meisterschaft hat sie damit ebenfalls erreicht.

Am Sonntag musste dann auch Johannes Maier an die Schießlinie. Der 21-jährige Maschinenbau-Student hatte tags zuvor einen Wettkampf der 1. Bundesliga zu bestreiten, wo er für das Team der FSG Tacherting antritt und eine große Stütze dieser noch recht jungen Mannschaft ist.

Nach seinem Aufrücken in die Erwachsenen-Klasse wollte Johannes Maier natürlich auch bei der Vergabe der Medaillen auf dieser bayerischen Meisterschaft ein großes Wort mitreden, leider entwickelte sich sein Wettkampf aber nicht ganz nach Plan. Nach einem etwas verhaltenen Start konnte Maier dennoch einen passablen ersten Durchgang abliefern und lag nach 30 geschossenen Pfeilen mit 288 Ringen noch vielversprechend auf dem 2. Rang im 69-köpfigen Teilnehmerfeld. Der zweite Durchgang gestaltete sich dann aber zunehmend schwierig und trotz beherztem und engagierten Kampf standen am Ende für ihn nur 565 Ringe und der 8. Platz auf der Ergebnisliste. Zwar war auch für ihn die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft nie in Gefahr, seine nachvollziehbare Enttäuschung war aber unverkennbar.

Nun gilt es für beide – Katharina Wengenmayr und Johannes Maier – die Kräfte auf die Vorbereitung zur Deutschen Meisterschaft, die vom 10. bis 12. März im nordbayerischen Hof stattfindet, zu konzentrieren. Beide wollen dort noch einmal alles geben und einen guten Saisonabschluss dieser Hallenrunde abliefern.
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