Erstmals ein Kartoffelfest

Mit einer Kräutermischung als Geschenk bedankte sich die zweite Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Villenbach, Regina Ohnheiser, bei Roger Mayr für seinen interessanten Einblick in die Imkerei. Foto: Otmar Ohnheiser

Dem Obst- und Gartenbauverein Villenbach stehe wieder ein arbeitsreiches Vereinsjahr mit zahlreichen Aktivitäten bevor. Das erfordere von den Mitgliedern viel ehrenamtliches Engagement. Darauf machte die zweite Vorsitzende Regina Ohnheiser bei der Generalversammlung im Gasthaus Tölk aufmerksam. Sie vertrat den erkrankten Vorstand Uwe Scholz.

Mit der Gestaltung des Osterbrunnes und dessen Segnungsfeier sei der heurige Veranstaltungsstart des Vereins bereits bestens gelungen, so Ohnheiser. Des Weiteren bat sie um tatkräftige Unterstützung beim Binden der Kräuterbüschel im August.
Auf gleich große Resonanz wie im Vorjahr hoffen die Gartler beim Weidenflechtkurs mit Manuela Itzelsberger. Ein Kraftakt für den kleinen Verein sei ohne Zweifel das erstmals geplante, rund um das neue Bürgerhaus in Rischgau stattfindende Kartoffelfest am 18. September, meinte Ohnheiser. „Bei diesem Event erwartet die Besucher eine Vielfalt von Schmankerln rund um die Kartoffel.“ Da hier ein erheblicher Arbeitsaufwand bevorstehe, appellierte die zweite Vorsitzende an die Mitglieder zur zahlreichen und tatkräftigen Unterstützung. „Nur gemeinsam können wir diese Herausforderung stemmen“, resümierte Regina Ohnheiser.
Kassiererin Annemarie König informierte über die Finanzlage des Vereins. Die Kasse verfüge über ein gesundes Fundament, betonte sie.

Fleißige Arbeitsbienen

Nach dem offiziellen Teil der Versammlung folgte ein Referat von Roger Mayr aus Wengen über Bienen und Imkerei. Dabei gab er einen interessanten Einblick in das Bienenvolk. Dieses setze sich aus Drohnen, Königin und Arbeiterinnen zusammen, erläuterte Mayr. Hierbei seien die Aufgaben klar geregelt: „Die Königin legt täglich etwa 2.000 Eier und die Arbeitsbienen legen circa 120.000 Kilometer für ein Glas Honig zurück.“
Erheiterung löste die Information über das Schicksal der männlichen Bienen, der Drohnen, aus. Da sich diese nicht eigenständig ernähren können, erfolge die Fütterung durch die Arbeiterinnen, berichtete der Imker. „Wenn die Drohnen allerdings ihre männliche Leistung, das Befruchten der Eier, nicht mehr leisten können, stellen die Bienen die Fütterung ein und lassen ihre männlichen Artgenossen einfach verhungern.“
Der Referent verwies auch auf die wichtige Bestäubung. „Die Bienen bestäuben etwa 75 Prozent der gesamten Blüten, während sich die restlichen 25 Prozent auf andere Insekten verteilen“, so Mayr weiter. Dies sei besonders für die Qualität des Obstes von entscheidender Bedeutung bezüglich der Größe, des Gewichtes und des Kalziumanteils. (ohn/spr)
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