Ganz persönliche Energiewende

Stromsparen trägt zur ganz persönlichen Energiewende bei. Unser Bild zeigt ein Energiekostenmessgerät zur Abschätzung des Strombedarfs. Foto: cjp24

Klimaschutz ist ein Dauerthema. Wenn man den Experten glauben schenkt, dann kann jeder Bürger im Rahmen seiner Möglichkeiten einen Beitrag dazu leisten. Man müsse nur den Energieverbrauch im eigenen Haushalt senken, meinen sie. Auch die Gemeinde Villenbach ist zu dieser Überzeugung gekommen. Die Kommune ruft seit einigen Jahren einen Stromsparwettbewerb aus. Jetzt wurden die Sieger präsentiert.

Mit dem Wettbewerb will die Gemeinde zu einem bewussten und zugleich sparsamen Umgang mit Energie motivieren. Und das nicht im Rahmen einer einmaligen Aktion, sondern kontinuierlich.
Genau 14 Bewerber machten 2015 mit. Die erfolgreichen Stromsparer wurden jetzt mit Preisen belohnt. Jeder Teilnehmer bekam von der Gemeinde 100 Euro.
Der absolute Spitzenreiter beim Stromsparen war Otfried Bschor. Der Villenbacher hatte eine Photovoltaikanlage für den Eigenverbrauch installiert. Er sparte 46,6 Prozent Kosten ein. Dafür erhielt er einen Zusatzpreis in Höhe von 150 Euro.
Den zweiten Platz holte Gudrun Stargard aus Hausen. Sie kam auf eine Einsparung von 18,1 Prozent. Dicht dahinter folgten Sabine und Jürgen Forstner aus Wengen mit 17,8 Prozent. Für den zweiten und dritten Rang spendierten zwei Firmen jeweils zusätzlich 100 Euro.
Die weiteren Platzierungen: Stefan Rößle (Villenbach), 15,2 Prozent, Liebgard und Uwe Scholz (Rischgau), 13,1 Prozent, Jürgen Eberhard (Villenbach), 11,8 Prozent, Rudolf Krell (Villenbach),10,0 Prozent, Alois Link (Rischgau) und Ida Weishaupt (Wengen), beide 8,4 Prozent, Schützenverein „Alpenrose“ (Hausen), 8,2 Prozent, Werner Moser (Villenbach), 7,9 Prozent, Christian Pickl (Riedsend), 6,5 Prozent, Anna Willmann (Rischgau), 5,7 Prozent, sowie Marlene und Eugen Reitenberger (Villenbach) 5,3 Prozent.

Erstmals Innovationspreis

Auch eine Neuerung gab es beim Stromsparwettbewerb 2015. Erstmals zeichnete die Gemeinde Villenbach Teilnehmer mit einem Innovationspreis aus. Diese Ehrung - dotiert mit 100 Euro - ging an Stefan Rössle aus Villenbach.
Der Wettbewerb zeigte einmal mehr, dass die intelligente und sparsame Nutzung von Energie wichtiger denn je ist. Denn jede eingesparte Kilowattstunde spart bares Geld. Hinzu kommt, dass jeder Strom, der nicht verbraucht wird, auch nicht erzeugt werden muss.

„Spar-Modus“ angesagt

Die Teilnehmer haben geschafft, ihren persönlichen Stromverbrauch zu reduzieren und damit umweltbewusst gehandelt. Eindrucksvoll zeigten sie auf, welche Potenziale es beim Stromsparen gibt, wenn man das eigene Verhalten zielgerichtet auf „Spar-Modus“ stellt. (spr)
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