"Haus der kleinen Füße" Villenbach günstiger als erwartet

Der Abschlussbericht zur neuen Kindertagesstätte "Haus der kleinen Füße" fällt positiv aus. Bürgermeister Ohnheiser spricht beim Zeit- und Kostenrahmen von einer "Punktlandung".

Auch Architekt Elmar Bäuml hob bei der Präsentation seines Abschlussberichts die termingerechte Arbeit des Bauprojekts hervor. "Wir sind trotz des strengen und langen Winters voll im Zeitplan geblieben", resümierte er. Bäuml hatte aber noch eine weitere gute Nachricht im Gepäck. Auch der Kostenrahmen sei eingehalten worden, betonte er.

Bürgermeister Ohnheiser fiel es darauf hin nicht schwer, anerkennende Worte an das Planungsbüro zu richten. Er sprach von einer "Punktlandung". Die komme bei kommunalen Baumaßnahmen nur sehr selten vor, meinte er.

Der derzeitige Abrechnungsstand für die Kindertagesstätte beläuft sich auf 977 709 Euro. Die kalkulierten Kosten wurden mit 986 234 Euro veranschlagt. Die Gesamtsumme reduzierte sich demnach um rund 8 500 Euro.

Die zielgenaue Architekturleistung hatte aber auch seinen Preis. Das Büro benötigte zu den vertraglich vereinbarten Leistungen zusätzlich noch knapp 100 Arbeitsstunden. Doch hier konnte sich die Gemeinde auf einen Kompromiss verständigen. Architekturbüro und Kommune einigten sich, diese Kosten je zur Hälfte zu übernehmen.

Auch die Kosten der Außenanlagen mit Spielplatz pendelten sich unter dem kalkulierten Betrag von 181 384 Euro ein. Obwohl hier die ausführenden Arbeiter mit erheblichen Problemen im Untergrundbereich zu kämpfen hatten. Die Folge war ein aufwendiger Bodenaustausch. Sonst wäre eine noch größere Unterschreitung dieser Gesamtkosten von insgesamt knapp 177 000 Euro möglich gewesen, erläuterte das Gemeindeoberhaupt.

Das "Haus der kleinen Füße" entstand aus den Kindergärten Wengen und Villenbach. Träger der Kindertagesstätte ist der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Regionalverband Dillingen-Donau-Ries, der bereits für die Einrichtung in Wengen verantwortlich war.

In Anlehnung an den bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan werden die Kinder dort in ihrer sozialen, kognitiven, emotionalen und körperlichen Entwicklung gefördert. Dabei sind Spielen und Lernen untrennbar verbunden.

Die neue Kindertagesstätte war übrigens die bisher teuerste Hochbaumaßnahme in der Geschichte der Gemeinde. Bürgermeister Otmar Ohnheiser hatte es ein "Jahrhundertprojekt" genannt.
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