In der Erfolgsspur

Die Theatergruppe des SV Villenbach bringt im Sommer den Klassiker „Die Drei von der Tankstelle“ auf die Freilichtbühne. Unser Bild zeigt das Plakat zu dem damaligen Erfolgsfilm mit Heinz Rühmann, Lilian Harvey und Willy Fritsch in den Hauptrollen. Foto: Ufa

Der Sportverein (SV) Villenbach ist ein Club, der nicht nur auf soliden finanziellen Beinen steht, sondern auch resonanzstarke Veranstaltungen durchführt und über eine breit aufgestellte sportliche Basis verfügt. Diese positive Bilanz veranlasste dann auch Vorsitzenden Martin Baumeister bei der diesjährigen Generalversammlung zu der Feststellung: „Der Verein steht gut – der Verein lebt!“

Baumeister verwies in seinem Bericht vor allem auf das erstmals veranstaltete Oktoberfest und das Chorkonzert. Luft nach oben bei den Besucherzahlen sah der Vereinschef noch beim Konzert „Soundbreak“, bei der Faschingsparty „Bad Taste“ und beim Kinderball. Weiter machte er auf die Bauarbeiten an der Theaterbühne und die Sanierung des Sportheim-Parkplatzes unter der Regie von Josef Dippel aufmerksam. Als kleinen Wermutstropfen wertete der Vorsitzende die teils mäßige Beteiligung an den verschiedenen Arbeitsdiensten.
Breiten Raum nahmen die Berichte der Abteilungen ein. Tischtennischef Josef Eberhard sprach in seiner Sparte von „Licht und Schatten“. Bemerkenswert sei die starke Damenpräsenz unter den sechzig aktiven Mitgliedern. Sowohl die erste als auch zweite Mannschaft seien in der Bezirksliga vertreten. „Spitzenplätze belegen das erste und auch zweite Herrenteam“, so Eberhard.

„Ballbina kickt“

Sehr zufrieden zeigte sich Jugendleiter Franz Hartl über die Spielgemeinschaften mit den Nachbarvereinen. Hier funktioniere das Sportliche und Organisatorische der sieben Jugendteams bestens. Für fußballbegeisterte Mädchen zwischen sechs und vierzehn Jahren gebe es das neue Angebot „Ballbina kickt“ (wir berichteten).
Über einen klaren Aufwärtstrend der ersten Mannschaft informierte Fußball-Abteilungsleiter Markus Ohnheiser. Als Hauptverantwortlichen für die sportlichen Fortschritte nannte er Trainer Bernd Lipp und einen Kader mit 25 Aktiven. Diese Zahl bedeutet aber „dass es für eine Mannschaft zu viele Spieler sind, jedoch für ein zusätzliches Reserveteam zu wenige“, stellte Ohnheiser fest. So werde für die neue Saison an einer optimalen Lösung gearbeitet.

Hart an der Leistungsgrenze

Alexandra Lutz von der Abteilung Damen-Gymnastik teilte mit, dass sich durchschnittlich 14 Teilnehmerinnen pro Übungseinheit fit halten. Auch eine Krabbelgruppe für Kleinkinder treffe sich wöchentlich im Sportheim. „Eine sehr aktive Gruppe mit 23 Fahrern bilden die Mountainbiker“, war von Josef Tischmacher zu hören. Die täglichen Trainingseinheiten liegen zwischen 30 und 50 Kilometern. „Größere Touren durch die Schwäbische Alb oder durch das Ammergebirge nach Ettal gehen dabei hart an die Leistungsgrenze“, meinte Tischmacher.
Theaterchef Josef Dippel erinnerte nochmals an die erfolgreichen Freilichtabende mit dem Stück „Ich denke oft an Piroschka“. Im Juli komme der Filmklassiker „Die Drei von der Tankstelle“ zur Aufführung, verriet er.
Bei der Diskussionsrunde kam nochmals das Thema Reservemannschaft, für die noch einige Aktive benötigt werden, zur Sprache. Optimistisch stimmte schließlich der Hinweis, dass einige Jugendspieler nach Saisonende ins Seniorenlager nachrücken, um eine weitere Mannschaft zu stellen. (ohn/spr)
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