Engagiertes Ehrenamt, lebendiges Dorfleben, gesunde Finanzen: Die Gemeinde Wehringen kann zufrieden auf das Jahr 2016 zurückblicken

So sieht es aus, das gute Stück: Wehringer Bildgeschichten, Teil 2. Foto: Gemeinde Wehringen
Die traditionelle Jahresschlusssitzung des Gemeinderats Wehringen verband Erster Bürgermeister Manfred Nerlinger mit einem herzlichen Dank an alle ehrenamtlich Tätigen der Gemeinde: „Dieses ehrenamtliche Engagement ist oft unspektakulär, aber enorm wichtig für unsere Gemeinde. Viele Dinge, die wir für selbstverständlich halten, wären nicht möglich.“ Vieles würde fehlen, wenn es nicht Menschen gäbe, die sich für ihr Umfeld verantwortlich fühlten, sich einbrächten und mitmischten, so Nerlinger.

Ein besonderes Werk, das nun in monatelanger ehrenamtlicher Arbeit entstanden ist, ist der zweite Teil der „Wehringer Bildgeschichten“. Basierend auf einer Fotoausstellung zum Historischen Dorffest 2015 schufen Altbürgermeister Johann Merk, Willi Liebetrau, Peter Schuster und Alfred Fruck aus dem reichen, teils historischen Bilderschatz Wehringer Bürger und Vereine erneut einen über 100 Seiten umfassenden Bildband. Er kann ab sofort im Rathaus, Zimmer 4, zum Preis von 150 Euro erworben werden. Auch bei der Gemeindebücherei liegt ein Exemplar zur Ansicht bereit.

2016 war für die Gemeinde Wehringen ein Jahr der Straßenbaumaßnahmen. Neben der Erschließung des Baugebiets „Mittelfeldstraße“ mit 14 Bauplätzen waren der Teilausbau der Römerstraße und der Ausbau der Bahnstraße größere Projekte. Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer, vor allem in der Bahnstraße, sei nun gewährleistet und das Dorfbild sei ganz erheblich aufgewertet, freute sich Nerlinger.
Auch der Blick in die Statistik untermauert die positive Jahresbilanz des Bürgermeisters: So präsentiert sich die 3000-Einwohner-Gemeinde als eine junge Kommune: 26 Prozent der Einwohner sind bis 18 Jahre alt, 60 Prozent zwischen 19 und 65 Jahren und 14 Prozent sind 66 Jahre und älter. Die Zahl der Geburten im Jahr 2016 lag bei 18, wobei allein sechs davon auf das Neubaugebiet entfielen. Demgegenüber stehen 22 Todesfälle, und 18 Ehen wurden geschlossen. Besonders erfreulich ist die Zahl der Arbeitsplätze, die in Wehringen – auch dank des neuen Gewerbegebiets – angeboten werden: über 620 im Jahr 2016, was eine Steigerung von fast 200 Prozent innerhalb der letzten acht Jahre bedeutet. Die Steuerkraft der Gemeinde ist überdurchschnittlich, und trotz Investitionen von fast 15 Millionen Euro in den vergangenen sieben Jahren ist sie bereits seit dem Jahr 2013 schuldenfrei. Von der positiven Finanzsituation profitieren alle Wehringer Bürgerinnen und Bürger: Bereits seit 30 Jahren gibt es keine Steuererhöhung, die Vereine erfahren großzügige Unterstützung bei Investitionen sowie im Rahmen der Kinder- und Jugendförderung. „Wehringen ist finanziell eine kerngesunde Gemeinde, die sich auch künftig alle notwendigen Investitionen leisten kann“, stellte Nerlinger fest. Hier sind bereits größere Maßnahmen für 2017 geplant, wie die Erweiterung der Kinderkrippe, der Ausbau der Kläranlage und der Umbau der Grundschule.

Aber auch an attraktiven Veranstaltungen wird es im kommenden Jahr im Wehringer Jahreskalender nicht fehlen: So veranstaltet die Gemeinde Wehringen am Samstag, 29. April 2017, wieder ein Maibaumfest auf dem Rathausplatz, am Samstag, 27. Mai, wird das 300. Jubiläum der Andechs-Wallfahrt feierlich begangen, und von Freitag, 7. Juli, bis Sonntag, 9. Juli, feiert der FSV Wehringen sein 70-jähriges Bestehen.
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