Das neue Konzept des Weißenburger Kauflands überzeugt auf ganzer Linie

  Weißenburg in Bayern: Kaufland |

Auch Landrat Gerhard Wägemann und Oberbürgermeister zeigten sich beim Rundgang durch die neu gestalteten Räumlichkeiten von dem "Mehr an Kundenfreundlichkeit" begeistert.

Offener, heller, freundlicher –

das ist der erste Eindruck, wenn man den "neuen" Kaufland betritt. Die Gänge sind deutlich breiter und weniger durch Sonderaufbauten unterbrochen. So kann man nun ganz entspannt auch einmal mit seinem Wagen stehen bleiben und einen kurzen Plausch mit einem Bekannten halten – ohne jemandem dabei im Weg zu stehen. Und auch die Mittelwand existiert nicht mehr, sodass man nun anstatt einmal außenherum laufen zu müssen, auch direkt von der Obst-/Gemüseabteilung zu den Molkereiprodukten gelangen kann. Zusätzlich schenkt einem diese Offenheit eine Weite, die durch die niedrigeren Regale (sie wurden von 2,10 Meter auf 1,75 Meter herabgesetzt) noch unterstützt wird.

Doch auch der zweite Blick lohnt sich

Es beginnt schon im Eingangsbereich: Hier wurden die ursprünglichen automatischen Schranken durch Lichtschranken ersetzt, sodass ein barrierefreier Zugang entstanden ist. Perfekt abgestimmt auf das Werbeprospekt, finden sich die neuen farbigen Symbole der jeweiligen Warengruppen in den Abteilungen wieder, sodass der Kunde seine Produkte noch gezielter finden kann. Rote Stopper an den Regalen markieren die Angebote, grüne verweisen auf neue Artikel. Auch die Obst-/Gemüseabteilung erstrahlt in einem neuen Licht, welches die Ware noch schöner präsentiert. Ganz neu ist auch die Preisauszeichnung der Ware: die Elektronische Preisauszeichnung, welche immer die aktuellsten Informationen ausweist – am Produkt, an der Waage und an der Kasse. Deutlich mehr Platz hat das "To go-Sortiment" erhalten, welches sowohl bei Schülern als auch Berufstätigen eine immer größere Nachfrage erfährt. Ebenso wie der Backshop im Untergeschoss, welcher nun 72 Artikel beinhaltet. Vor allem die süßen Teilchen und die Snacks haben hier Zuwachs bekommen.

Regionalität ist stark im Kommen

Besonders freut sich Hausleiter Udo Axmann nun unter anderem auch Fürst Carl als regionalen Bier-Anbieter im Sortiment zu haben – und das in verschiedenen Sorten. Auch im Frischebereich sind regionale Produkte bei den Kunden sehr gefragt und so ist das Kaufland-Team sehr engagiert, hier auch das entsprechende Angebot bieten zu können.
Nun steht noch der Umzug des Reisebüros Engeler an, welches im Bereich der Kassen neue Räumlichkeiten mit separaten Beratungsbereichen beziehen wird. Im bisherigen Raum direkt am Eingang wird das Nagelstudio Emy eröffnen. Bis Anfang 2018 soll das Kaufland dann auch von außen einen neuen Anstrich erhalten haben.

Heinzelmännchen am Werk?

"Ich bin oft abends gegangen und am Morgen war alles anders", erzählte mir Udo Axmann. Rund 60 Handwerker waren acht Wochen lang jede Nacht im Einsatz, um den Umbau für die Kunden so angenehm und unauffällig wie möglich zu machen. Und so wurde auch von vielen erst am vergangenen Montag realisiert, dass sich hier etwas tut: Es war geschlossen. Für letzte Arbeiten und für eine kleine Mitarbeiterveranstaltung, um diesen für die tatkräftige Unterstützung zu danken.

Auch Landrat Gerhard Wägemann und Oberbürgermeister Jürgen Schröppel, welche selbst treue Kunden sind, freuen sich über die neue Durchsichtigkeit, die bessere Übersichtlichkeit, das neue, deutlich erweiterte Sortiment und das ausgeklügelte Kundenleitsystem, um schneller ans Ziel zu kommen. Und auch die Verteilung der Bereiche auf drei Etagen hat eigentlich nur einen Vorteil, so der Landrat: Es verbraucht weniger Grundfläche! (jf)
 
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