Mit Mut zum Risiko kann man nur gewinnen

Weißenburg in Bayern: Karmeliterkirche |

Das Dilemma der Niedrigzinsphase und die Auswirkungen auf die deutschen Sparer war Thema auf dem VR Anlegertreff.

Milliarden von Euro liegen derzeit auf Girokonten und Sparbüchern herum und warten darauf – nein, nicht wie erwartet mehr, sondern eher weniger zu werden. Schon Rockefeller, einer der reichsten Männer der Vereinigten Staaten wusste: "Es ist besser, einen Tag im Monat über sein Geld nachzudenken, als einen ganzen Monat dafür zu arbeiten." Ein Zitat, mit welchem auch der Vorstandsvorsitzende der Raiffeisenbank Weißenburg-Gunzenhausen eG, Wilfried Wiedemann, die rund 400 Zuhörer für den Vortrag des Finanzexperten Helmut Batz sensibilisierte.  

Mal rauf – mal runter, an der Börse gibt es keinen Stillstand.

Aber das wollen Anleger und Sparer ja auch nicht für ihr Geld. Eigentlich würden sie es gerne wachsen sehen. Hierfür aber sei ein Umdenken nötig, so Batz, Vertriebsdirektor von Union Investment. Man müsse seine Ängste abbauen, absolute Sicherheit rentiert sich nicht mehr und Schwankungen müssen akzeptiert werden. Um einen möglichst hohe Sicherheit bei der Anlage zu erzielen, müsse das Vermögen in verschiedene Anlagen gestreut werden und schrittweise in den Aktienmarkt umgeschichtet werden. Ein Markt, der langfristig stabil beurteilt wird und deutlich über dem Niveau festverzinslicher Anlagen liegt. Und mit cleveren Anlagelösungen und -strategien kann man auch in Zeiten niedriger Zinsen profitabel investieren und gelassen in die Zukunft blicken.

Gelassen ging es dann auch in die zweite Runde des Abends.

Mal witzig, mal nachdenklich - aber immer mitreisend, erzählten Stefan Leonhardsberger und Martin Schmid in ihrem Musikkabarett "Da Billi Jean is ned mei Bua" tragikkomische Geschichten rund um die Frage nach der Vaterschaft des kleinen Billi Jean in Mundart.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.