Reiht sich das Fränkische Seenland bald in die Reihe der Millionäre?

Windsbach: Landgasthof Dorschner |

Bürgermeister Matthias Seitz freute sich, die Mitglieder des Tourismusverbands Fränkisches Seenland (TVFS) diesmal am Rande des Seenlandes, in Windsbach, zur 31. Mitgliederversammlung begrüßen zu dürfen

. Nach seiner kurzen Vorstellung der Stadt sowie dem renovierten Waldstrandbad, gab DEHOGA-Kreisvorsitzende Berta Jäger ein durchaus positives Resümee der vergangenen Saison - auch wenn es aufgrund der Wetterverhältnisse am Anfang nicht so rosig ausgeschaut hatte. „Vor allem auch der gestiegene Bustourismus hat das Mittagsgeschäft belebt“, so die Inhaberin des Landgasthauses Jägerhof in Absberg, welche sich auch beim Verband für das gemeinsame Auftreten bedankte, welches wie die Akzeptanz der 2017 eingeführten Seenlandcard bestens demonstriert. Teilweise sind die 41.000 einst bestellten Karten bereits ausverkauft. Nach einer kurzen Vorstellung eines Online Buchungssytsmes für Klein- und Kleinstvermieter im ländlichen Raum - auch hier geht der Trend zur Online-Buchung - ging es in Medias Res: die Zahlen.

Die magische Marke kann geknackt werden!

Allein bis einschließlich Oktober konnten 991.000 Übernachtungen - 7,4 Prozent mehr als 2017 - im Fränkischen Seenland verbucht werden, so Tourismusverband-Geschäftsführer Hans-Dieter Niederprüm. So steht aktuell erneut eine Zahl im Raum, die die Million nicht nur erreichen, sondern sogar überschreiten könnte! Besonders im Campingbereich konnten hier Zuwächse verzeichnet werden. Die Dokumentation des SWR "Abtauchen im Fränkischen Seenland" war dann gegen Ende der Saison noch ein "kleiner Ritterschlag", so Niederprüm. Damit die künftigen Besucher der Region sich noch besser zurechtfinden, wird im kommenden Frühjahr auch mit der Aufstellung der neuen Infotafeln begonnen.
Auch das in 2016 schon begonnene Projekt "Fränkischer Wasserradweg" ist auf einem guten Weg. Unter dem Motto Flüsse. Seenland. Burgromantik. soll über eine Streckenlänge von 420 Kilometern ein neuer Anziehungspunkt für Genuss- und E-Bike-Fahrer entstehen. 54 Kommunen haben ihre Partnerschaft bereits bestätigt, nun geht es als Nächstes an die Beschilderungsumsetzung, den Aufbau einer Internetseite und eines Begleitheftes. (jf)
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