Abi hab' i' - und was jetzt?

BFDler bei der Vogelbeobachtung. Foto: Martina-Widuch


Den Schulabschluss in der Tasche aber keinen Plan, wie es weitergehen soll? Der Bundesfreiwilligendienst beim LBV ist eine Möglichkeit, die Zeit zwischen Schule und Ausbildung oder Studium sinnvoll zu nutzen. Mit den vielfältigen Einsatzstellen im Naturschutz können praktische Erfahrungen in einer Vielzahl von Berufen im "grünen Bereich" gesammelt werden. Egal ob Umweltbildung, Jugendarbeit, Artenschutz oder Öffentlichkeitsarbeit - die Arbeit in unseren Umweltstationen, der Naturschutzjugend oder in einer unserer Geschäftsstellen ist abwechslungsreich und interessant. Bewerben kann sich jeder, der die allgemeine Schulpflicht abgeschlossen hat, also auch Studenten und Senioren.

Egal ob Interessierte nur eine Pause zwischen Schule und weiterführender Ausbildung brauchen, noch nicht so genau wissen, was sie studieren oder arbeiten wollen, oder einfach etwas Gutes für die Natur tun möchten: Der Freiwilligendienst beim LBV ist genau das Richtige. Ganz gleich wo die Einsatzstelle sich befindet, es gibt immer viel zu tun. Naturbegeisterung und die Bereitschaft für gelegentliche Wochenenddienste sollten Bewerber jedoch mitbringen.

In unseren Umweltstationen geht es vor allem im Sommer heiß her. Die Bundesfreiwilligen organisieren und leiten Bildungs- und Naturerlebnisveranstaltungen für Jung und Alt zu verschiedenen Themen. Öffentlichkeitsarbeit und Besucherlenkung gehören ebenso zu den Aufgaben wie die Mitarbeit bei Ausstellungen und Messen, Landschaftspflegemaßnahmen und Bürodienst.

Die Tätigkeitsschwerpunkte in unseren Geschäftsstellen beinhalten die Mitarbeit an Umweltbildungsprojekten, verschiedenen fachlichen Themenbereichen, wie zum Beispiel Naturschutz, Ornithologie oder Landwirtschaft, und die Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit und Marketingprojekten. Die Förderung ehrenamtlicher Aktivitäten ist ein weiterer Teil der vielfältigen Aufgaben.

Ein Bundesfreiwilligendienst im Jugendbüro der Naturschutzjugend, kurz NAJU, ist für alle, die sich gerne für den Umweltschutz mit Kindern und Jugendlichen engagieren. Von der Landesgeschäftsstelle in Hilpoltstein aus wird die Jugendverbandsarbeit des LBVs bayernweit organisiert und ein umfangreiches Bildungsprogramm für Kinder und Jugendliche geplant.

"Man kann als Bufdi beim LBV auf jeden Fall sehr wichtige Erfahrungen und Kompetenzen fürs weitere Leben sammeln", weiß Noam Wipfler (BFDler NAJU)

"Ein BFD beim LBV ermöglicht den Einblick in die vielfältigen Natur- und Artenschutzprojekte und die Arbeit der Biologen", erzählt Christine Riel (BFDlerin - Artenschutz)

Weitere Informationen

Bundesfreiwillige arbeiten ein halbes bis maximal zwei Jahre für die gute Sache. Sie erhalten ein monatliches Taschengeld sowie einen Zuschuss für Verpflegung und gegebenenfalls Unterkunft. Selbstverständlich ist man während seines Dienstes kranken- und sozialversichert. Die Bundesfreiwilligen treten in die Fußstapfen der bisherigen Natur- und Umwelt-Zivis. Neu ist, dass der Bundesfreiwilligendienst für alle offen ist. Auch Senioren sind als Bundesfreiwillige herzlich willkommen. Mehr Informationen: www.lbv.de/bfd. (pm)
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