AWO Mittelfranken-Süd - Namensänderung einstimmig beschlossen

Das Bild zeigt von links die beiden stellvertretenden Kreisvorsitzenden Thomas Bauer und Christine Heller, den Kreisvorsitzenden Hartmut Hetzelein sowie den Finanzvorstand Hans Oberneder. Foto: pm


Ein starkes Signal der Geschlossenheit und des Zusammenwachsens der "AWO-Familie" in Süd-Mittelfranken: Ohne Gegenstimme votierten die Delegierten des AWO Kreisverbandes Roth-Schwabach vergangenes Wochenende auf einer Sonderkreiskonferenz für die vorgeschlagene Namensänderung in AWO Kreisverband Mittelfranken-Süd. Damit einher ging auch eine Satzungsänderung, welcher die Mitglieder ebenfalls ohne Diskussionen ihre Zustimmung gaben.

Zuvor erläuterte der Kreisvorsitzende Hartmut Hetzelein den 175 Delegierten aus insgesamt 22 Ortsvereinen die Intention und Historie für den Zusammenschluss der beiden zuvor eigenständigen AWO Kreisverbände Weißenburg-Gunzenhausen und Roth-Schwabach, welcher bereits zum Jahreswechsel vollzogen wurde. "Hier wächst zusammen, was zusammen gehört", verwies Hetzelein auf die zahlreichen professionellen Einrichtungen, die sein Kreisverband historisch bedingt schon seit Jahrzehnten im Nachbar-Landkreis betreibe. Auch auf der Ebene des Mitgliederverbandes habe es schon seit Jahren diverse Gespräche über eine verstärkte Kooperation gegeben, welche im vergangenen Jahr intensiviert wurden und schließlich in der erfolgreichen Fusion der beiden Kreisverbände mündeten.

"Wir wollen unseren Weißenburg-Gunzenhausener AWO-Freunden auch im neuen Namen unseres Kreisverbandes eine Heimat bieten", warb Hetzelein für den Beschlussvorschlag der Umbenennung. "So können wir die Weichen dafür stellen, dass zeitnah auch in den Köpfen zusammenwächst, was nun schon auf dem Papier zusammengehört". Dieser Vorlage folgten die Delegierten schließlich ohne Gegenstimme und machten so den Weg frei für den neuen AWO Kreisverband Mittelfranken-Süd, mit rund 1600 Beschäftigten und knapp 4000 Mitgliedern der zweitgrößte AWO-Kreisverband in Bayern.

"Es entstand einer der größten Arbeitgeber in der Region"

Vom Erfolg des Zusammenschlusses der beiden AWO-Kreisverbände und der nun folgenden Umbenennung war auch Landrat Herbert Eckstein überzeugt. In einem Grußwort ließ er zuvor die Entwicklung des Wohlfahrtsverbandes hin zu einem der größten regionalen Arbeitgeber Revue passieren. Trotz aller betriebswirtschaftlichen Zwänge im Sozialunternehmen stünden die Bedürfnisse der Mitglieder noch immer an oberster Stelle, gratulierte der Rother Landrat insbesondere den sieben neuen Ortsvereinen aus dem Raum Altmühlfranken, mit dem neuen Kreisverband einen starken Unterstützer für ihr ehrenamtliches Engagement gewonnen zu haben. Als "starken Partner" würdigte der stellvertretende Landrat des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen, Robert Westphal, die Arbeiterwohlfahrt. Vom Zusammenschluss erhoffte sich Westphal auch eine Ausweitung der Aktivitäten des gemeinnützigen Wohlfahrtsverbandes in seiner Region. Auch der AWO Landesvorsitzende Prof. Dr. Thomas Beyer, der seine Teilnahme kurzfristig absagen musste, zeigte sich in einem verlesenen Grußwort von der Fusion der beiden Verbände und der damit einhergehenden stärkeren Kooperation zwischen Haupt- und Ehrenamt im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen begeistert.

Satzung erfolgreich geändert

Durch die erfolgreiche Abstimmung über die Namensänderung wurde eine Änderung der Satzung notwendig. Auch hier folgten die Delegierten dem Vorschlag des Kreisvorstandes und votierten jeweils einstimmig für die Änderungen der relevanten Paragraphen. Bei einer anschließenden Nachwahl wurde der bisherige Kreisvorsitzende des Kreisverbandes Weißenburg-Gunzenhausen, Willy Bergdolt, ohne Gegenstimme als Beisitzer in die erweiterte Vorstandsmannschaft berufen. In seiner kurzen Vorstellungsrede zeigte er sich überzeugt, dass der Zusammenschluss im neuen Kreisverband Mittelfranken-Süd einen Aufschwung für den Wohlfahrtsverband im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen bedeute. Die Kreiskonferenz rundete ein Impulsreferat der Direktorin der AWO-nahen Hans-Weinberger-Akademie, Mona Frommelt, ab. Unter dem Titel "Unsere AWO-Werte geben Orientierung - In guten wie in schlechten Zeiten" beschäftigte sie sich der Werteverankerung im Haupt- und Ehrenamt der Arbeiterwohlfahrt". (pm)
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