Dem Menschsein auf der Spur“

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Vom 9. Juni bis 23. Juli präsentiert die Stadt Weißenburg einen weiteren international bekannten Künstler in der KunstSchranne Weißenburg. Andreas Kuhnlein, geboren 1953 im Chiemgau, wurde 2005 eine Professur an der Kunstakademie in Luoyang / China zuteil. 2009 war er Kulturpreisträger des Bezirks Oberbayern und 2010 erhielt er als erster Künstler den Ellinor Holland Kunstpreis. Viele seiner Skulpturen befinden sich im öffentlichen Raum u.a. im Bayerischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, dem Berliner Stadtmuseum, der Dresdener Kathedrale, dem Skulpturenmuseum Den Haag, dem Kulturpark Teachong Lake / Südkorea, am Flughafen München, dem Museè de la Civilisation / Quebec, sowie im Bendlerblock / Berlin. Er betrachtet den Baum als wesenhafte Erscheinung und Synonym für den Menschen. Hölzern von toten und entwurzelten Bäumen entlockt er ein Menschenbild, das geprägt ist von Verletzlichkeit und Vergänglichkeit. Ein Baum mit seinen Jahresringen, weiß Kuhnlein, trägt die verflossene Zeit ebenso in sich, wie ein menschliches Antlitz.

Foto (Sinnierende Eiche): pm
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