Eltern zahlen doppelt! - Klagen für Gerechtigkeit


Am Donnerstag, 18. Mai, wird Prof. Dr.-Ing. Johannes Schroeter aus Rosenheim um 20 Uhr in der Stadtbibliothek Weißenburg, auf Einladung der KEB Weißenburg-Gunzenhausen, für ein Familienwahlrecht und mehr Gerechtigkeit in den Sozialversicherungen plädieren. Dabei wird der Referent den Eltern aufzeigen, warum sie gegen diese Doppelbelastung aufbegehren sollten, um finanziell entlastet zu werden.

Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Rentenversicherung - knapp ein Fünftel ihres Bruttolohns zahlen Arbeitnehmer an diese großen Sozialversicherungen. Damit versorgen sie die heutigen Kranken, die heutigen Pflegefälle, die heutigen Rentner. Aber die Versicherungen brauchen noch mehr. Damit nämlich auch in Zukunft Kranke, Pflegebedürftige und Rentner versorgt werden können, braucht es zukünftige Arbeitnehmer. Das sind die Kinder von heute. Und wer Kinder erzieht und für deren Unterhalt aufkommt, leistet damit einen weiteren Beitrag für die großen Sozialversicherungen - den "generativen" Beitrag. Insofern zahlen Eltern doppelt. Ist das sinnvoll? Ist das gerecht?

Der Referent Prof. Dr.-Ing. Johannes Schroeter setzt sich als Vorsitzender des Familienbundes der Katholiken in der Erzdiözese München und Freising für die Rechte von Familien ein. Er unterstützt auch die Aktion "Mitmachen - www.elternklagen.de".

Gemeinsam für Eltern

Die Veranstaltung der KEB beginnt um 20 Uhr in der Stadtbibliothek Weißenburg, Friedrich-Ebert-Str. 20 und wird in Kooperation mit der Stadtbibliothek Weißenburg in der Reihe "Gemeinsam für Eltern" und dem Familienbund der Deutschen Katholiken im Bistum Eichstätt veranstaltet.

(pm)
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