Großer (Musik)-Bahnhof bei der Einweihung

Integrativer Musikbahnhof in Weißenburg eingeweiht. Viele Besucher kamen zur Eröffnung.

Es hatte sich herumgesprochen: Es tut sich was am Bahnhof in Weißenburg. Nach 14 Jahren Leerstand zog im April bereits das Café Lebenskunst in das Gebäude ein. Am vergangenen Samstag folgten die Sing- und Musikschule Weißenburg und die Weißenburger-Werkstätten nach.

Die Girlieband „Velvet Roses“ eröffnete die Feierlichkeiten vor den Augen und Ohren zahlreicher Besucher und geladener Gäste, darunter Musikschulleiter Justus Willberg, Lebenshilfe-Geschäftsführer Günther Laubinger und Musikschulvor-
sitzende Rita Smischek sowie dem Hausherrn Oberbürgermeister Jürgen Schröppel.
Oberbürgermeister Schröppel ging in seiner Eröffnungsrede noch einmal auf die Geschichte und Hintergründe der Sanierung ein (wir berichteten). Das Stadtoberhaupt als Hausherr und die neuen Mieter waren begeistert von dem „überregional bedeutsamen Projekt“ und dankten allen Beteiligten.

Buntes Bahnhofsleben

Der neue Bahnhof ist ein Schmelztiegel für Integration, Inklusion und Kultur – und wie wichtig den Weißenburgern diese Themen sind, zeigte sich bei der Eröffnung, als der
Musikbahnhof schon beim offiziellen Teil aus allen Nähten platzte.
Im Anschluss konnten die Besucher die Räume besichtigen, an Workshops teilnehmen und die Konzerte der Bands aus ehemaligen Musikschülern im neuen Veranstaltungsraum, Gleis 1, genießen. Gefeiert wurde bis zum späten Abend.

Ebenfalls einen großen Auftritt hatte die Jongliergruppe der Lebenshilfe „Jollipops“, die den verblüfften Zuschauern mit großer Freude ihre Fertigkeiten demonstrierten.


Fotos: Heinz Bosch
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