Revolution Train hat Weißenburg passiert

Landrat Gerhard Wägemann, Pavel Tuma (Initiator des Projektes), Kriminaloberrat Hermann Lennert, Edith Veitengruber-Durst (Präventionswegweiser e.V.), die drei Polizeidienststellenleiter Harald Eckert (GUN), Dieter Meier (TR), Peter Aschenbrenner (WUG), Christoph Neumeyer (Barmer), Stephan Ruf (Kreisverkehrswacht) und Jürgen Pfeffer (Lions Club Gunzenhausen) vor der Besichtigung des Revolution Trains. Fotos: Heinz Bosch
Weißenburg in Bayern: Bahnhof |

Am Montag, den 09.10.2017, und Dienstag, den 10.10.2017, besichtigten rund 1.000 Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Jahrgangsstufe der weiterführenden Schulen den Anti-Drogen-Zug REVOLUTION TRAIN in Weißenburg und Gunzenhausen.

In dem 150 Meter langen Eisenbahnzug wird in insgesamt sechs Waggons die Chronologie einer Suchtkarriere dargestellt. Schülerinnen und Schüler erhalten bei der Begehung des Zuges nicht nur Informationen zu den bestehenden Gefahren des Drogenkonsums, sondern erleben sämtliche Inhalte der Suchtprävention interaktiv unter moderierter, multimedialer Aufbereitung. Im Zug anwesende Beamtinnen und Beamte der Kriminalpolizei Ansbach begleiten als Moderatoren die Schülerklassen bei den einzelnen Themenstationen und regen die Schülerinnen und Schüler zu einer interaktiven Auseinandersetzung mit der Problematik an.

Im Anschluss an die Besichtigung des Zuges bestand für die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, einen anonymisierten Fragebogen auszufüllen. Dessen Auswertung stellt die Grundlage für eine spätere Nachbearbeitung durch die Präventionsbeamten der Kriminalpolizei in den jeweiligen Schulklassen dar. So gewinnt das Projekt letztendlich auch an Nachhaltigkeit!

Landrat Gerhard Wägemann freute sich über dieses landkreisübergreifende Präventionsprogramm der anderen Art: "Die Schülerinnen und Schüler wurden durch Kurzfilme, realistische Szenen und Kulissen sowie einer Diskussion im Anschluss auf einer emotionalen Ebene angesprochen. Das Projekt schafft dadurch viele Anreize zum Nachdenken über die Folgen von Drogenkonsum."

Die Durchführung des Drogenpräventionsprojekt Revolution Train wird im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen vollständig durch folgende Förderer finanziert:

- BARMER

- Präventionswegweiser e. V.

- Lions Club Gunzenhausen

- Kreisverkehrswacht

Weißenburg e. V.

Der Präventionswegweiser e. V. war neben dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen maßgeblich daran beteiligt, dass der Anti-Drogen-Zug "Revolution Train" Halt in Altmühlfranken macht. Die Vorsitzende, Frau Veitengruber-Durst, war von Anfang an bei den Planungen beteiligt und hat sich für die Umsetzung dieses Projektes mit großem Engagement eingesetzt.

Überregionaler Unterstützer ist die BARMER, welche im Rahmen der Prävention in der Kommune einen Großteil der Kosten für die Standorte in Westmittelfranken übernimmt.

Das Suchtpräventionsprojekt REVOLUTION TRAIN wurde vom Stiftungsfonds "Neues Tschechien" initiiert und entwickelt. Ideengeber war Pavel Tuma. Seit April 2016 haben rund 40.000 Besucherinnen und Besucher in anderen Regionen an dem Projekt teilgenommen.

Interesse?

Für Interessierte hat der Zug im Rahmen eines Tages der offenen Tür am Samstag, den 14.10.2017, von 9 bis 17 Uhr, am Bahnhof in Ansbach geöffnet und kann kostenlos besichtigt werden. Hierfür ist keine Anmeldung erforderlich. (pm)Fotos: Heinz Bosch
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