98,6 Prozent für Wägemann und 100 Prozent für Auernhammer

Der CSU-Vorstand und ihre Spitzenkandidaten Gerhard Wägemann, Manuel Westphal und Artur Auernhammer freuten sich über ihre hervorragenden Ergebnisse bei der Nominierung. Foto: pm


Auch wenn das Ergebnis der Nominierungswahl schon vor der Wahl so erwartet wurde, gaben sich Landrat Gerhard Wägemann und der Bundestagsabgeordnete Artur Auernhammer in ihren Nominierungsreden kämpferisch. Sie warben für Kontinuität und eine lebhafte Diskussion um Inhalte, an deren Ende eine gemeinsame Linie stehen müsse, hinter der sich die ganze Partei geschlossen versammeln könne. Anscheinend trafen sie dabei die richtigen Töne - denn mit 98,6 Prozent für Gerhard Wägemann und sogar 100 Prozent für Artur Auernhammer erzielten die beiden fast nordkoreanisch anmutende Wahlergebnisse. Das jähe Ende des Schulz-Hypes - der ebenfalls mit 100 Prozent zum SPD-Kanzlerkandidaten nominiert wurde - erdete die Euphorie der Kandidaten und sie versicherten "wir bleiben auf dem Boden der Tatsachen".

Würdiger Uhl Nachfolger

Durch den plötzlichen Tod von Landrat Xaver Uhl musste Gerhard Wägemann, damals noch Landtagsabgeordneter, im Landkreis für die CSU in die Bresche springen. Fremdelte Wägemann vor sechs Jahren noch mit der ungeliebten Aufgabe - wollte er doch lieber im Maximilianeum (Bayerischer Landtag) bleiben - füllt er die großen Fußstapfen seines beliebten Vorgängers mittlerweile problemlos aus und konnte ganz wie er es in seiner Antrittsrede formuliert hatte, mittlerweile eigene Akzente setzen.

Er machte den Landkreis zu einem Vorreiter in Bayern, beispielsweise bei der Einführung der Ehrenamtskarte, dem LEADER-Projekt oder dem Kunststoffcampus Bayern sowie der Ansiedlung der Landesstelle für nichtstaatliche Museen und dem Landesamt für Schule in der Region. Seit seinem Antritt vor sechs Jahren hat sich auch die Verschuldung des Landkreises halbiert.

"Ihm gehe es aber nicht nur um zahlenmäßigen Erfolg, sondern auch um ein gutes und menschliches Miteinander", so Wägemann.

Gemeinsam hoffen er und Auernhammer, dass der Wähler dies am Ende honoriert und die CSU-Kandidaten nach den Wahlen immer noch so fröhlich Lachen können. Die Landkreis- und die Bundestagswahl finden gemeinsam am 24. September statt. (fh)
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