Staatsempfang mit Ministerpräsident Seehofer in Weißenburg

Posieren für die Medien im Sonnenschein in der Weißenburger Innenstadt (von links): Landrat Gerhard Wägemann, Ministerpräsident Horst Seehofer, Weißenburgs Oberbürgermeister Jürgen Schröppel und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sowie MdL Manuel Westphal. Fotos: Heinz Bosch


Fernab von der großen Bundes- und Parteienpolitik, aber nah dran am Bürger nahm sich Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer beim Staatsempfang vor mehr als 600 Gästen zweieinhalb Stunden Zeit für die Region. Und der Termin schien Seehofer sichtlich Freude zu bereiten, denn am Ende verabschiedete er sich mit den Worten "Schön habt ihr es hier" und forderte die Verantwortlichen auf, "so weiter zu machen." Schon während seiner Rede verkündete er: "Deutschland ist gut, Bayern ist besser, Mittelfranken ist am besten.

Damit erklärte der Ministerpräsident Bayern und Mittelfranken zum "gelobten Land". Die Erklärung, was das gelobte Land ausmacht, schob er auch gleich hinterher. Laut einer Umfrage schätzen die Bayern "die Landschaft, die Natur, die Sicherheit, die Arbeitsplätze, die Versorgung im Alter und natürlich den Ministerpräsidenten", schmunzelte der gut gelaunte Gast aus München. Für Seehofer ist das größte Pfund in der Politik, eine erfolgreiche Arbeit. Aber auf dieser dürfe man sich nicht ausruhen, sondern man müsse sie immer wieder aufs Neue bestätigen.

Lob für die Ehrenamtlichen

Einen großen Anteil daran, dass es Bayern gut gehe, haben die Ehrenamtlichen. In Bayern sei fast jeder Zweite ehrenamtlich tätig. Ohne die Leistungen der Ehrenamtlichen hätte Bayern und damit auch die Landkreise Weißenburg-Gunzenhausen und Ansbach ein ganz anderes Gesicht. Er sprach damit jenen 600 Ehrenamtlichen Gästen aus den Landkreisen beim Staatsempfang seine Anerkennung aus. Diesem Lob für die Ehrenamtlichen schloss sich auch der Landrat Gerhard Wägemann an, der aber auch dem Ministerpräsidenten für die große Unterstützung für den Landkreis dankte.

In die gleiche Kerbe hieb auch Weißenburgs Oberbürgermeister Jürgen Schröppel, bei seiner Begrüßungsrede zum Staatsempfang in der Karmeliterkirche. Schröppel hob besonders die Ansiedlung der Landesstelle für Nichtstaatliche Museen in Weißenburg als bedeutsam für die Stadt hervor. (fh)
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