Spende für den Waldkindergarten von den lustigen Weibern

Die lustigen Weiber kennt in Welden inzwischen jeder. Am „glumperten Donnerstag“, dem Weiberfasching, machen sie sich jedes Jahr bereits früh morgens auf den Weg ins Rathaus, um den Aktenstaub gehörig aufzuwirbeln und für Stimmung zu sorgen. Ihr Motto ist jedes Jahr ein anderes und erfordert gute Planung im Voraus. Mal als Polizisten, mal als Putzfrauen, Asylsuchende oder Zigeunerinnen verkleidet, taucht das Trio der lustigen Weiber in allen Geschäften und Firmen in Welden auf und geht auf „Krawattenjagd“. Ein lustiges Gstanzl darf dabei nicht fehlen.
„Seit 35 Jahren machen wir das schon“, erzählt Ilse Brüning. Was damals als Spaß im Weiberfasching begann, hat inzwischen ernsten Hintergrund: die Drei sammeln auf ihrem Weg durch Welden für den guten Zweck. Und da der Ort inzwischen so gewachsen ist, fangen Marlene Rinninger, Hilde Reck und Ilse Brüning bereits am Mittwochnachmittag mit ihrer Tour an. „Das ist schon anstrengend, aber es lohnt sich“, erzählen sie stolz. „Und bei den meisten Betrieben, die wir aufsuchen, sind wir willkommen und sie warten schon auf uns!“
Der Fasching ist vorbei. Sie haben Bilanz gezogen und können zufrieden auf „ihre Saison“ zurückblicken. Für unseren Waldkindergarten und einige andere Vereine und Verbände haben sie sich noch einmal getroffen: Heute waren die lustigen Weiber bei uns und haben uns eine Spende von 400 Euro übergeben! Wir freuen uns riesig und sagen ein herzliches Vergelt`s Gott! Und dafür haben die Drei heute mal a Gstanzl von uns bekommen.
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