Bauen und Alt werden in Welden

Auf dieser Fläche sollen 21 Bauplätze ausgewiesen werden. Foto: mick


Das Baugebiet "Nördlich der Weldener Straße II" am nordöstlichen Ortsrand des Ortes Reutern kann kommen. In der vergangenen Marktratssitzung wurden die letzten eingegangenen Stellungnahmen aus der zweiten Beteiligungsrunde der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange behandelt.

21 Bauplätze will Welden schaffen und damit der hohen Nachfrage an Bauland und der fehlenden Flächenverfügbarkeit innerhalb der Ortslage Reutern nachkommen. Unter den eingegangenen Stellungnahmen befanden sich nur wenige, die letztendlich zu einer eigentlichen Änderung der Planungen führten. Viele der Meldungen, wie beispielsweise ein sehr ausführliches Schreiben einer neuen Mitarbeiterin im Landratsamt Augsburg, Sachgebiet Bauleitplanung, behandelten redaktionelle Themen wie die Verwendung von korrekten und rechtlich klaren Formulierungen im Bebauungsplan. Zur Änderung führte die einzig eingebrachte Anregung aus der Öffentlichkeit: Der im Plan ausgewiesene Gebäudetyp C, ein Bungalow, wird nun mit einer Dachneigung von maximal 30 Grad zugelassen, anstatt den bisherigen 20 Grad. An der Ausbildung von maximal einem Vollgeschoss wird dennoch festgehalten. Alle Abwägungsbeschlüsse des durchführenden Planungsbüros Arnold Consult sowie der finale Bebauungsplan wurden einstimmig vom Marktrat abgesegnet. Spätestens im Frühjahr 2017 sollen die Bauarbeiten am künftigen Wohngebiet dann beginnen, meint Bürgermeister Peter Bergmeir.

Ein anderer Bebauungsplan wurde bezüglich des Pflegeheims und Betreuten Wohnens an der Uzstraße und Burckhartstraße im Hauptort behandelt. Die Firma Wob Immobilien GmbH möchte dort restliche Brachflächen der Gemeinde kaufen und weitere Parkplätze bauen. Gegen den Kauf hatte kein Mitglied des Marktrates etwas einzuwenden. Doch für Diskussion sorgte der Wunsch des Bauträgers, alle zehn Plätze mit einem Carport zu überdachen.

Neben weiterer Bepflanzung, um die Atmosphäre am Vitalis Pflegeheim etwas grüner wirken zu lassen, wurde gefordert, den einzelnen Stellplatz zur Straße hin nicht zu überdachen. Das Dach rage sonst zu nah an die Straße, so das Befinden des Marktrates. Letztendlich soll mit dem Bauträger gesprochen werden, ob es nicht möglich sei, diesen letzten Platz zu Gunsten einer weiteren Begrünung zu opfern. Die Entscheidung läge bei ihm. (mick)
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