Digitale Inventarisation hält Einzug

Die digitale Inventarisation hat auch das Wertinger Heimatmuseum erreicht. Unser Bild zeigt (vorne von links) Christian Hof und Viktor Pröstler sowie (hinten von links) Stefan Birkle und Johannes Mordstein. Foto: Cornelius Brandelik

Eine eintägige Schulung in Sachen digitale Inventarisation erhielten die mit der Inventarisation betrauten Mitarbeiter des Wertinger Heimatmuseums, Stefan Birkle und Christian Hof.

Viktor Pröstler von der Landesstelle nichtstaatlicher Museen in München kam für einen Tag nach Wertingen. Dort erläuterte er das von der Landesstelle mitentwickelte Softwareprogramm „Virtual Internet Objekt“ (VINO).
Die Vorteile von VINO seien, dass dadurch keine Kosten für die Museen entstehen, der Zugriff auf die Datenbank überall dort möglich ist, wo ein Internetzugang besteht, die Updates sofort und ohne Neuinstallationen für alle Anwender verfügbar sind und die Software nicht installiert werden muss, so Pröstler.
VINO verfügt aber auch über Nachteile. Es handele sich um ein reines
Inventarisierungsprogramm, erklärte Pröstler weier. Adressverwaltung,
Ausleihverkehr und sonstige Module eines Objekt-Managementsystems seien nicht gegeben. Zudem sei die Datenhaltung nicht auf dem eigenen PC,
sondern auf einem Internetserver.

Leichteres Auffinden

Ziel der Verantwortlichen des Heimatmuseums ist es, nach und nach alle 3.800 Objekte des Museums in dem Programm zu erfassen. Durch die Datenbank seien Gegenstände leichter auffindbar, da das Programm mit mehreren Suchfunktionen ausgestattet ist, betonten die Anwender. Auch Objekte zu einem bestimmten Thema lassen sich so einfacher zusammenstellen. (cb/spr)
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