Ehemalige Miss Wertinger Volksfest zog zur Schauspielausbildung nach Berlin. Ihr motto: „Man muss einfach dran bleiben“

Sandra Julia Reils: Es zog die Gablingerin nach Berlin. Foto: Hannes Caspar


Wertingen wird für sie immer eine wichtige Rolle im Leben spielen, klar da ein Großteil ihrer Verwandtschaft auch hier lebt und sie 2013 zur Miss Wertinger Volksfest gekürt wurde.

Gleich nach dem Abitur, vor zweieinhalb Jahren zog

Sandra Julia Reils

allerdings von Gablingen nach Berlin, denn "die Hauptstadt ist für Künstler natürlich perfekt!" Und daran arbeitet die Nachwuchs-Schauspielerin: an ihrer Karriere auf den Brettern, die die Welt bedeuten. In Berlin besucht sie die Reduta Schauspielschule für Theater und Film.

Ihre größte Rolle bis dato befindet sich derzeit aber gerade noch in der Probenphase: eine Hauptrolle in einem Kinofilm, der 2017 gedreht werden soll. "Mehr darf ich aber leider noch nicht verraten. So nach und nach wird das schon. Man muss einfach immer dran bleiben, immer weitermachen und positiv denken." Mit ihrem Optimismus im Gepäck ging es für Sandra Julia Reils auch kürzlich nach New York, um dort Kontakte zu knüpfen.

Doch schon das vergangene Jahr war für sie in puncto Engagements sehr abwechslungsreich. Sandra hatte eine Episodenhauptrolle bei "Dahoam is Dahoam" (BR), eine Nebenrolle in dem Kinofilm "Notes of Berlin" und eine Episodenhauptrolle bei der Webserie "Pity Fu*k".

"Finanziell hatte ich dieses Jahr zudem Glück mit drei TV-Werbungen, die mich über Wasser gehalten haben. Aber Geld ist nicht alles. Es zählen viel wichtigere Dinge im Leben", so die Freiberuflerin, für die die Schauspielerei einfach der schönste Beruf der Welt ist.

"Die Bühnenatmosphäre hat mich immer schon angezogen. Schon mit drei Jahren tanzte ich mit meiner Ballettgruppe vor Publikum und auch die folgenden Jahre." Der musische Zweig im Gymnasium tat sein Übriges. Sandra spielte Klavierkonzerte, war im Theater, sang Soli im Chor und moderierte. Der Weg für den Berufswunsch der heute 21-Jährigen war also fast vorhersehbar, spätestens jedoch als sie in der 12. Klasse das erste Mal vor der Kamera stand und die Atmosphäre am Set erlebte. "Ich habe mich einfach schlicht und ergreifend in die Arbeit verknallt!"

Aber auch in der Heimat wird man sie immer weider sehen, denn zu Familienfesten besucht sie ihre alte Heimat. "Meine Familie ist für mich nach wie vor sehr wichtig, da sie mir Kraft und Halt gibt. Und wenn ich in puncto Kostüme etwas Besonderes brauche, dann macht das wie schon früher meine Oma." (Marion Buk-Kluger )
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