Ein Spiegel der Baukultur

Der „thomaswechspreis“ ist ein wichtiger Beitrag zur Weiterentwicklung einer zeitgemäßen und qualitätsvollen Architektur und ein Spiegel der gebauten Baukultur in der Region. Nach der Preisverleihung und Ausstellung im Architekturmuseum Schwaben kommen die Arbeiten im Rahmen einer Wanderausstellung nach Wertingen. Dort sind sie im Hof vor dem Rathaus an der Schulstraße 12 bis einschließlich Mittwoch, 29. Juni, zu sehen.

Die Eröffnung der Präsentation ist am Mittwoch, 8. Juni, um 15.30 Uhr. Sie erfolgt durch den Schirmherrn der Ausstellung, Bürgermeister Willy Lehmeier.
Der „thomaswechspreis“ hat bei Bauschaffenden einen guten Ruf. Bereits zum achten Mal zeichnet er das Werk, den Bauherrn und seinen Architekten aus. Aus den Einreichungen bestimmt eine Jury Preise und Prämierungen.

Zeitgenössisches Bauen im Fokus

Das Preisgericht legt in seiner Auswahl auf mehrere Kriterien sein Augenmerk. Jenseits der ästhetischen Wirkung sollte in den mit einem Preis und einer Prämierung versehenen Bauwerken das Spektrum des zeitgenössischen Bauens in Schwaben abgebildet werden.
Der Namensgeber des Preises, Thomas Wechs, wurde 1893 in Bad Oberdorf geboren. Ab 1922 arbeitete er als freischaffender Architekt. Ende der 1920er-Jahre errichtete er mit dem Schuberthof in Augsburg den ersten modernen Wohnblock in Bayern.
Wechs hat sich vor allem als Kirchenbaumeister einen Namen gemacht. Oberste Prinzipien waren ihm Licht und Luft. Er starb 1970 in Augsburg.
Die ausgestellten Arbeiten sollen in der Öffentlichkeit die Diskussion um herausragende Bauten anregen. (spr)
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