"Ich helfe gerne Menschen"

Beim Tag der offenen Tür im Wertinger Kreiskrankenhaus informierten auch die Krankenpflegeschule und der Freundeskreis der Klinik. Unser Bild zeigt Schülerinnen der Krankenhauspflegeschule mit der stellvertretenden Schulleiterin Irmgard Proske-Sieber (Dritte von links) sowie die Vorstandsmitglieder des Fördervereins Uli Reitenberger und Alfred Schneid (links und rechts daneben). Foto: privat

Wie sieht der Alltag in einem Krankenhaus aus? Warum entscheiden sich Ausbildende für den Pflegeberuf? Wie läuft die medizinische Erfassung eines Patienten bei der Einlieferung ab? Die unzähligen Besucher beim Tag der offenen Tür im Kreiskrankenhaus Wertingen am Ebersberg wollten sich nicht nur von der Arbeit am und mit dem Patienten überzeugen, sondern hatten auch viele Fragen auf Lager. Und alle wurden beantwortet.

Die Klinik hatte an dem Besuchertag alles daran gesetzt, den Alltag in ihrer Einrichtung plausibel und zugleich verständlich näher zu bringen. Gleich eingangs warteten die Schülerinnen der Krankenpflegeschule mit einer netten Geste auf. Zusammen mit der stellvertretenden Leiterin Irmgard Proske-Sieber überreichten sie den Besucherinnen eine Rose. Zugleich informierten sie über ihr umfangreiches und vielschichtiges Ausbildungsangebot. Dazu gehörte unter anderem die Pflegesituationen bei Menschen aller Altersgruppen zu erkennen, erfassen und bewerten, bei der Entwicklung und Umsetzung von Rehabilitationskonzepten, der medizinischen Diagnostik und Therapie mitzuwirken und diese in das Pflegehandeln zu integrieren und natürlich auch lebenserhaltende Sofortmaßnahmen bis zum Eintreffen des Arztes einzuleiten.

„Keine Nummer“

Die Auszubildenden begründeten darüber hinaus an einer großen Informationstafel ihre Motivation für die Berufswahl. Zudem vermittelten sie ihren persönlichen Eindruck von der Wertinger Klinik. Dabei wurde Immer wieder die „familiäre Atmosphäre“ gelobt. Hier sei man als „Person wichtig, keine Nummer“, werde „ernst genommen“ und die Ausbilder könnten sich „mehr Zeit als an Großkliniken nehmen“.
Weiter offenbarten die 53 Auszubildenden, darunter sieben junge Männer, ihre Motive, warum sie sich für den Pflegeberuf entschieden haben. Da hieß es unter anderem: „Ich helfe gerne Menschen“, „Die Tätigkeit ist abwechslungsreich“, „Ich habe ein gutes Gefühl, wenn ich Kranken helfen kann“ und „Es ist schön, im Team zu arbeiten“. Andere wiederum hoben die gute Berufsaussichten und Weiterbildungsmöglichkeiten hervor.
Einige der Auszubildenden teilten darüber hinaus ihre künftigen Ziele mit. So visierten einige den Beruf Kinderkrankenschwester an, andere wiederum die Fachkraft für Gefäßchirurgie oder Wundspezialist.

Unterstützung der Klinikstruktur

Im Eingangsbereich der Klinik informierte der „Verein der Freunde des Krankenhauses Wertingen“ unter Leitung des Vorsitzenden, Bürgermeister Willy Lehmeier, über seine Arbeit. „Wir setzen uns für die optimale Sicherstellung der stationären und ambulanten medizinischen Versorgung für unsere Region ein und sehen unsere Aufgabe in der Unterstützung und Stabilisierung der Krankenhausstruktur in Wertingen“, hieß es dort.
Durch den großen Einsatz und den enormen Rückhalt in der Bevölkerung konnte der Verein bislang rund 1.250 Mitglieder werben. Die Mitgliedsbeiträge investiert der rührige Zusammenschluss gezielt in die Ausstattung der Kreisklinik zum Wohle der Patienten. (spr)
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