Mittelschüler gestalten Pray Day

In der Mitte sammelten Schüler Gebetsanliegen, die sie anlässlich des Pray Days an der Wertinger Mittelschule formuliert hatten. Foto: Mittelschule

AKTION / Gebetsanliegen vertieft, um die Gedanken mit in den Tag zu nehmen.

Der Buß-und Bettag bedeutet für Schüler ein schulfreier Tag. Damit das Anliegen dieses Tages nicht verloren geht, haben die beiden Lehrkräfte für Katholische Religion an der Mittelschule, Martina Baur und Bettina Wiedemann, zusammen mit ihrer evangelischen Kollegin Beate Richter in den fünften und sechsten Klassen einen eigenen „Pray Day“ gefeiert. Los ging es mit einem Filmausschnitt über Meinungen von Menschen zum Buß- und Bettag.
Die Schüler erfuhren dabei, dass die einen aussagten, dass sie den evangelischen Gottesdienst besuchten, um ihre Fehler zu überdenken. Sie wollten dadurch versuchen, Unrecht oder Falsches wieder gut zu machen. Andere blieben an diesem evangelischen Gedenktag lieber im Bett und dankten dafür, dass sie frei haben.
Vielfältige Gedanken
Gemeinsam überlegten die Schüler daraufhin, welche Gebetsanliegen sie selbst hätten, die sie gerne vertiefen wollten. Jedes Kind hielt so Dank oder Bitte auf einem Gebetkärtchen fest, das dann laut vorgetragen und zu einer schön gestalteten Mitte gelegt wurde. Mit einem Stein, den die Schüler auf ihr Kärtchen legten, wurde sie verziert.
Damit möglichst viele Schüler an diesen Gedanken teilnehmen können, stellten die Fünft- und Sechstklässler ihre Gebetsanliegen auf einer Stelltafel im Schulhaus aus. So können ihre „Kollegen“ diese Gedanken mit in den Tag oder in die ganze Woche nehmen. (steg)
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