Neuer Erfolg für "Echo"

Mit diesem Cover gewann die Schülerzeitung „Echo“ des Wertinger Gymnasiums einen ersten Preis. Foto: Echo

SIEG / Die jungen Redakteure des Wertinger Gymnasiums holen sich im Wettbewerb um die beste Schülerzeitung Deutschlands den ersten Preis in der Kategorie Titelbild.

Die Entscheidung ist gefallen! Die Schülerzeitung des Staatlichen Gymnasiums an der Pestalozzistraße, „Echo“, hat einen neuen großen Erfolg eingefahren. Im Wettbewerb um die beste Schülerzeitung Deutschlands siegten die jungen Redakteure im Bereich „Titelbild“. Damit verwiesen sie die Schülerzeitungen der Akademie für Kommunikation (Stuttgart) und „Shyft“ des Walther Rathenau Gymasiums in Schweinfurt auf die nächsten Plätze.
Ausgelobt wurde der Preis von der Bundesagentur für Arbeit und dem MedienCampus Bayern. Eine Jury, bestehend aus Vertretern der Bundesagentur und der „abi>>“-Redaktion, entschied über die Sieger in den Kategorien „beste Schülerzeitung“, „beste Fotostrecke“, „bester Artikel“ und „bester Online-Auftritt“. Der Gewinner im Wettbewerb um das „beste Titelbild“ wurde auf Facebook durch Abstimmung der User ermittelt. Die Likes von allen geposteten und geteilten Bildern wurden am Ende zusammengezählt.
Dabei gingen bei der „abi>>“-Redaktion nach deren Mitteilung „viele kreative, witzige und provokante Hefte“ ein. Die Qualität der Zeitungen sei beeindruckend gewesen. Umso schwerer sei es der Jury gefallen, sich auf die Sieger festzulegen.
Mit dem „Echo“ besitzt das Wertinger Gymnasium eine der am meisten ausgezeichneten Schülerzeitungen der Republik. Die Redaktion hat in der Vergangenheit bereits zahlreiche landes- und bundesweite Preise erhalten. Immer wieder landete die Publikation ganz vorne.

Viel Freizeit und Energie

Die „Echo“-Mitarbeiter leisten professionelle Arbeit. Sie greifen Themen auf, die ihre Mitschüler bewegen, informieren über Aktuelles aus Schulleben, Politik, Gesellschaft, Kunst und Kultur. Dafür investieren die „Macher“ neben schulischem Engagement viel Freizeit und Energie.
So trifft sich die Chefredaktion einmal wöchentlich mit den betreuenden Lehrern, um die Redaktionssitzung vorzubereiten und Themen zu besprechen. Außerdem gibt es zwei Arbeitswochenenden pro Ausgabe: Beim ersten Treffen steht die Textarbeit im Vordergrund, beim zweiten die Gestaltung des Heftes. Danach kommt eine Gruppe von Schülern noch mindestens einmal zum Nachlayout zusammen. Auf diesem Wege entstehen jährlich zwei umfangreiche Ausgaben. Ein Sonderteil von der beziehungsweise für die Unterstufe ist das „echolino“.

Verschiedene Assoziationen

Das prämierte Titelbild zeigt ein Mädchen von hinten in gelber Jacke und schwarzen Stiefeln, die aus einer Röhre ins helle Licht schreitet. Beobachtet wird sie dabei von Schatten, die scheinbar zurückbleiben. Mit seiner bewussten Unschärfe assoziiert das Bild Hoffnung, aber auch den Schritt ins Unbekannte, ins Neue. Das Heft erschien in einer Auflage von 650 Exemplaren, umfasst 178 Seiten und kostet 3,50 Euro.
Mit dem Sieg war auch ein Preis verbunden. Die „Echo“-Redaktion erhielt dafür ein 15-Zoll-Notebook. (spr)
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