Pro Natur und gegen Hochwasser

Drei große Erdhaufen lagern derzeit auf dem Bolzplatz an der Gottmannshofer Straße. Je nach Schadstoffbelastung werden insgesamt 10.000 Kubikmeter Erdreich zu unterschiedlichen Deponien abtransportiert. Foto: Ulrike Hauke

Im Zusammenhang mit der großen Baustelle an der Laugnastraße wird dort derzeit die vorgeschriebene, laut Planfeststellungsverfahren genehmigte und vom Naturschutz geforderte Ausgleichsfläche eingerichtet. Entlang des Forellenbachs buddelten deshalb große Bagger Erdreich aus. Dabei kamen auf dem Gottmannshofer Bolzplatz neben dem Laugnakreisel auch drei große Erdhaufen zur Lagerung.

Stadtbaumeister Anton Fink informiert über die drei unterschiedlichen Erdhaufen: „Das Erdreich an dieser Stelle ist schadstoffbelastet, was aber nicht heißt, dass dies nur durch frühere Verfüllungen entstanden ist.“ Schadstoffe wie zum Beispiel Cyanid (Blausäure) oder Arsen (Halbmetall) können auch naturbedingt, sprich geogen bedingt sein, so Fink weiter. „Und je nach Belastung werden die Erdhaufen jetzt geschichtet, um dann im Laufe der nächsten Monate zu unterschiedlichen Deponien abtransportiert werden zu können.“

Bolzplatz wird wieder hergerichtet

Insgesamt wird 10.000 Kubikmeter Erdreich abgetragen, um dort eine sogenannte Retensionsfläche einrichten zu können. Dieses Areal diene laut Stadtbaumeister zum einen für den Hochwasserschutz, zum anderen für den Naturschutz, da es zukünftig naturbelassen bleiben wird.
Fink weiß auch, dass die Nutzung des Gottmannshofer Bolzplatzes diesen Sommer durch die Bauarbeiten nicht möglich sein wird, verspricht aber: „Der nächste Sommer kommt bestimmt und bis dahin haben wir den Platz wieder so hergerichtet, wie er war.“ (ulha/spr)
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