Reise in die Märchenwelt

Die Wertinger Schlossweihnacht stimmt mit ihrem einmaligen Ambiente und ihren Geschenkideen auf die besinnliche Zeit des Jahres ein. Foto: Siegfried P. Rupprecht

LICHTERGLANZ / Die Schlossweihnacht bietet originelle Geschenkideen, kulinarische Leckereien und festliche Krippen, aber auch Kurzweil für die Kleinen.

Die Adventszeit beginnt für viele Menschen im Zusamtal mit einem Besuch der Schlossweihnacht. Die Veranstaltung ist weithin bekannt für ihren besonderen Weihnachtszauber und ihre eindrucksvolle Atmosphäre. Nach der Eröffnung geht es nun von Freitag bis Sonntag, 11. bis 13. Dezember, in die zweite Runde des Weihnachtsmarkts. Die Öffnungszeiten: freitags und samstags von 17 bis 21 Uhr, sonntags von 14 bis 21 Uhr.
Der erste Durchgang am vergangenen Wochenende hat gezeigt, dass auch diesmal wieder Klein und Groß angesprochen werden. Neben dem traditionellen Lagerfeuer vor dem Schlosseingang, das zum Aufwärmen bei Engelstraum und Apfelpunsch einlädt, gibt es wie im letzten Jahr erneut die Märchenhütte. Dort kommen Grimm’sche Geschichten zu Gehör. Die Zuhörer tauchen dabei ein in die bunte Märchenwelt von Aschenputtel, Hänsel und Gretel, Schneewittchen, Dornröschen, Rotkäppchen, Der Wolf und die sieben Geisslein, König Drosselbart und Frau Holle. Über 200 Jahre sind vergangen, seitdem die Märchen der Brüder Grimm erschienen sind, und doch scheinen sie keinen Tag gealtert.
Zauberspruch von der Hexe
Gleich hinter der Eingangspforte des Schlosses befindet sich ein liebevoll gestaltetes Hexenhaus. Eine freundliche Hexe begrüßt die kleinen Besucher und verteilt Süßigkeiten. Für die Erwachsenen hat sie zumindest einen Zauberspruch parat.
Viele bewundernde Blicke erntet die Krippenausstellung im Festsaal. Hier sind nur Unikate zu sehen, die in unzähligen Stunden und mit viel Kreativität und handwerklichem Geschick von den örtlichen Krippenfreunden erstellt wurden.
Bevor man allerdings dorthin gelangt, kommen die Besucher an einem lebenden Dornröschen und den als Feen verkleideten Damen vom Villenbacher „Weibermuseum Demhart“ vorbei. Die Einrichtung zeigt, wie die Großmütter einst gelebt und gearbeitet haben. Unter der Regie von Monika Brönner-Hirlscher sind die Frauen im Schloss fleißig an den Spinnrädern tätig. Sie demonstrieren, dass das Spinnen einiges an Hand- und Fußkoordination erfordert.
Teddys am laufenden Meter
Neu ist heuer bei der Schlossweihnacht die große Teddybärenausstellung im Schlosskeller. Hier erleben die Gäste auch, wie so ein Kuscheltier entsteht. Kein Teddy ist gleich und alle haben individuelle Charaktere.
Der Schlossgraben beherbergt mit viel Liebe dekorierte Stände. Es gibt Deftiges und Süßes, von der Bratwurst bis hin zu besonderen
Lebkuchen mit Märchenmotiven. Der Duft von Glühwein, Punsch und süßen Waffeln verführt kleine und große Leckermäuler. Aussteller geben ihr schönstes Gefilztes, Gedrechseltes, und Geflochtenes sowie Keramik, Schmuck und vieles mehr preis. (spr)
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