Schnelles Internet kommt

Die Bürgermeister Werner Filbrich (Villenbach), Johann Gebele (Laugna), Wolfgang Grob (Zusamaltheim), Willy Lehmeier (Wertingen) und Anton Winkler aus Binswangen (von links) präsentierten in Wertingen die Förderbescheide für den Breitbandausbau. Foto: privat

Bis zu 50 Megabit je Sekunde: Der Breitbandausbau in den Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Wertingen soll im kommenden Jahr erfolgen.

Die Bürger in den Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Wertingen dürfen sich auf ein schnelles Internet freuen. Bereits im nächsten Jahr soll mit dem Breitbandausbau gestartet werden. Dafür nehmen die Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft viel Geld in die Hand.

Die Kommunen haben die Bedeutung des schnellen Internets längst erkannt. Durch das stetig steigende Datenvolumen sei der Breitbandausbau immer mehr zu einem wichtigen Faktor für Unternehmen und private Haushalte geworden, so der Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft, der Wertinger Bürgermeister Willy Lehmeier, in einer Pressemitteilung an die Medien. „Insofern haben die Mitgliedsgemeinden die Versorgung aller Haushalt mit Glasfaserkabel im Rahmen des neuen Förderverfahrens des Freistaats Bayern auf den Weg gebracht.“ Jetzt gab es aus dem Finanzministerium die Förderbescheide dazu.

Insgesamt kosten die Maßnahmen in Wertingen und vier Ortsteilen sowie den Gemeinden Binswangen, Laugna, Villenbach und Zusamaltheim 1,625 Millionen Euro. Der Eigenanteil der Gemeinden liegt bei 424 500 Euro.

Wie Lehmeier weiter mitteilte, erfolge nun die Vertragsunterzeichnung der Kooperationsverträge mit den einzelnen Breitbandanbietern. Mit der Erschließung solle dann 2016 begonnen werden. „Nach Abschluss des Glasfaserausbaus sollen allen Haushalten und Betrieben eine Bandbreite von bis zu 50 Megabit je Sekunde zur Verfügung stehen“, informierte der Bürgermeister.

Der Wertinger Stadtkern und Reatshofen werden von der Telekom ausgebaut, die Stadtteile Hettlingen und Possenried von der Miecom Netzservice Gesellschaft/M-Net, Gottmannshofen im Eigenausbau der Telekom. Hier belaufen sich die Gesamtkosten des Breitbandausbaus auf 84 3100 Euro. Der Eigenanteil der Stadt beträgt 253 000 Euro.

In der Gemeinde Binswangen kommt Miecom Netzservice/M-Net zum Zuge. Die Kosten werden mit 198 500 Euro beziffert. Die Kommune muss davon 44 700 Euro berappen.

Laugna noch in der Ausschreibungsphase


In Villenbach und den Ortsteilen Hausen, Riedsend, Rischgau und Wengen ist ebenfalls Miecom Netzservice/M-net als Anbieter am Drücker. Der Ausbau schlägt mit 399 600 Euro zu Buche. Der Eigenanteil der Gemeinde ist 85 000 Euro.

Die gleiche Gesellschaft übernimmt den Breitbanderschließung auch in Marzelstetten und Sontheim für 183 900 Euro. Die Gemeinde Laugna muss dafür 41 800 Euro aus der Kasse locker machen. In Laugna selbst befindet sich der Breitbandausbau dagegen noch in der Ausschreibungsphase. (spr)
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.