Stärken der Schüler stärken

Die Freie Schule Lech-Donau in Lauterbach steht für ein motivierendes Lernen ohne Versetzungsdruck. Foto: Freie Schule Lech-Donau

Eltern, die einen Erstklässler für das Schuljahr 2016/17 bei der Freien Schule Lech-Donau im Buttenwiesener Ortsteil Lauterbach anmelden möchten, können dies bis Sonntag, 14. Februar, über das Sekretariat der Bildungsstätte oder online über die Homepage. Die Bildungseinrichtung ist eine private Grund- und Höhere Schule. Sie unterrichtet in kleinen Klassen.

Die Unterrichtsbasis stellt der Rahmenlehrplan der Waldorf-Schulen dar. Dabei wird er durch besondere Schwerpunkte - Bewegungskonzept und Erlebnispädagogik - erweitert. Die Schule bietet im kommenden Schuljahr, mit jährlichem Ausbau, die Klassen eins bis neun an. Angestrebte Abschlüsse sind die Mittlere Reife nach zwölf Jahren und Abitur nach 13 Jahren. Möglich ist ein sogenanntes „offenes Ganztagsangebot“ sowie warmes Mittagessen.
Derzeit unterrichtet die Schule in Klasse eins bis acht in Kombiklassen. Hier werden immer zwei Jahrgänge gemeinsam unterrichtet. Ab der neunten Klasse wird jede Jahrgangsstufe getrennt.

Voneinander lernen

Ziel der freien Bildungseinrichtung ist es, die Stärken der Schüler zu stärken und dabei ein motivierendes Lernen ohne Versetzungsdruck voranzutreiben. Noten gibt es nur beim Musizieren. Die Beurteilung der Leistungen der Schüler erfolge, so die Schule, in der Unter- und Mittelstufe durch eine individuelle, schriftliche Bewertung. Versetzungsdruck gebe es hier ebenso wenig, so Schulleiterin Romana Sier. „Alle Kinder beschreiten hier ohne das sprichwörtliche Sitzenbleiben ihren Schulweg von der ersten Klasse bis zu den Schulabschlüssen. So können sie ebenso gelassen wie konzentriert ihre individuellen Fähigkeiten entwickeln und freudig lernen.“
Die unterrichteten Fächer führen zu den staatlichen bayerischen Schulabschlüssen. Die Schulabschlüsse werden in bei der Freien Schule vorbereitet und dann von den Schülern an staatlichen Schulen als externe Bewerber abgelegt.
Hauptfächer werden im Hauptunterricht, also den ersten beiden Stunden, über Epochen von drei bis vier Wochen behandelt, so die Schule weiter. „Dadurch lernen die Schüler intensiver und können sich besser in den Lernstoff vertiefen.“
Das weitere Profil der Einrichtung: „Im anschließenden Fachunterricht werden Fächer wie Sprachen, Musik, Sport, Eurythmie und Handwerk unterrichtet. Hauptfächer, die regelmäßiger Übung bedürfen, werden zusätzlich als Fachunterricht fortlaufend erteilt.“
Die Aufnahmegespräche für Erstklässler finden am 22. und 23. Februar statt. In diesem Rahmen werden auch die individuellen Finanzgespräche über die Höhe des Schulgelds geführt.

Quereinsteiger jederzeit

Quereinsteiger können sich jederzeit anmelden. Die Anmeldung ist an keinen Termin gebunden. Notwendig dafür ist das Anmeldeformular der Schule mit dem gewünschten Eintrittstermin, Kopien der bisherigen Zeugnisse und gegebenenfalls Testunterlagen. Die Bildungseinrichtung setzt sich dann mit den Eltern zur Terminvereinbarung sowie für ein Aufnahme- und Finanzgespräch in Verbindung.
Die nächsten Informationstermine werden am Mittwoch, 20. Januar, und am Mittwoch, 17. Februar, jeweils um 9 Uhr durchgeführt. Zu diesen Veranstaltungen ist eine telefonische Voranmeldung erforderlich. (spr)
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