Tendenz nach oben

Das Dillinger Land ist beim Wandertourismus gut aufgestellt. Foto: Ingeborg Kögel

Die Zahl der Gästeankünfte im Landkreis Dillingen tendiert nach oben. In diesem Bereich ist gegenüber 2014 ein Plus von 4,7 Prozent zu verzeichnen. Darüber informierte Angelika Tittl bei der Jahresshauptversammlung der Tourismusorganisation Dillinger Land.

Erfreut zeigte sie sich auch über die Steigerung der Übernachtungszahlen. Sie erhöhte sich um 2,8 Prozent. Großen Zuspruch hätten vor allem die Eröffnung des Donautal-Panoramawegs „Sinne-Reich“ und die überarbeitete Radkarte „radel-bar“ erfahren, verdeutlichte Tittl.
Dementsprechend zeigte sich auch der Vorsitzende, Bürgermeister Erhard Friegel, zufrieden. Er verwies auf die steigende Zahl an klassifizierten privaten Unterkunftsbetrieben sowie die umfassende Beschilderung des Radwegenetzes. Das sei das Ergebnis einer konsequenten Entwicklungsarbeit, meinte er.

Gut aufgestellt

Das Maßnahmenpaket für 2016 umfasst ein Gesamtvolumen von rund 188.000 Euro. Darin sind die Mittel für Marketing, Infrastruktur und Qualitätsmanagement beinhaltet.
Landrat Leo Schrell machte aufmerksam, dass der Wandertourismus mit Tagesgästen in Deutschland boome. Das Dillinger Land sei hier gut aufgestellt. Mit drei bereits ausgeschilderten Themenwegen und der bevorstehenden Markteinführung des Donautal-Panoramaweges „Kesseltal NaTour“ besitze die Region im Bereich Wandern ein großes Potenzial, stellte Schrell fest. Wünschenswert sei allerdings noch in vielen Streckenbereichen eine Angebotsentwicklung im Gastronomiebereich. Hier würden unter anderem Einkehrmöglichkeiten und wanderfreundliche Öffnungszeiten fehlen.

Radlspaß in der Region

Auch das Radwegenetz bietet beste Voraussetzungen. „Mit dem Donautal-Radelspaß wurde ein radtouristisches Highlight geschaffen, das wir als Premium-Produkt im Bereich Radfahren bewerben können“, betonte Schrell.
Durch die geplante Zertifizierung des Donauradwegs wird das Dillinger Land nach seiner Meinung zudem nationale und internationale Aufmerksamkeit erregen
Luft nach oben hat der Landkreis bei den sogenannten „Bett+Bike“-Betrieben. Davon existieren nur neun. Daran teilnehmen könne übrigens jeder Gastbetrieb, der die ADFC-Mindestkriterien erfüllt, so Angelika Tittl vom Team Tourismus bei Donautal-Aktiv. (spr/pm)
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