Von der Zusam an die Donau

Anton Stegmair (von links), Gertrud Wallisch, Pfarrer Rupert Ostermayer und Gabi Fürbaß dankten Pater Paul für seinen zweijährigen Dienst als Kaplan in Wertingen. Foto: Stegmair


Indische Temperaturen hatte es bei der Verabschiedung von Pater Jomesh Kaithamana, kurz Pater Paul, im Wertinger Pfarrheim. Zahlreich waren Gläubige aus den drei Pfarreien Binswangen, Gottmannshofen und Wertingen gekommen, um ihren Kaplan "lebe wohl" zu sagen. Zwei Jahre war er auf seiner ersten Kaplanstelle in Wertingen. Ab September wird der indische Pater seine zweite Stelle als Kaplan in Neuburg an der Donau aufnehmen.

In einem Gottesdienst dankte Pfarrer Rupert Ostermayer dem scheidenden Kaplan für seinen seelsorgerlichen Dienst in den drei Gemeinden der Pfarreiengemeinschaft. Musikalisch umrahmt wurde die Heilige Messe von Pamela Putz, Irmi Keiß und Angelika Stegmair. In seiner Predigt ging Pater Paul auf die Verbindungen ein, die während der zwei Jahre im "Zusamstädtle" und in den beiden dazugehörigen Gemeinden gewachsen waren. Im Glauben verbunden wolle er sich daran stets im Gebet erinnern.

Der Ministranten-Chor unter der Leitung von Fabian Braun erwartete dann im Pfarrheim den bald "ehemaligen" Kaplan mit drei Liedern. Einen Dank sprachen ihm die beiden Oberministranten Franziska Deller und Fabian Braun stellvertretend für die drei Ministrantengruppen der Pfarreien mit einem kleinen Präsent für die vielen gemeinsamen Gottesdienste aus. Veronika Brzeski und Luise Hungbaur überreichten dem Scheidenden im Namen der Senioren der Martinsstube ein Geschenk. Gertrud Wallisch, Gabi Fürbaß und Anton Stegmair gingen in ihren Dankesworten auf die Vorliebe Pater Pauls ein, seine Predigten mit einer Geschichte auszugestalten. Ihre "Geschichte" ging über seine zwei Jahre in der Pfarreiengemeinschaft. Das gemeinsame Geschenk, sollte die drei Pfarreien und Orte repräsentieren, in denen er wirkte.

"Als 'Vorläufer'weiterer indischer Kapläne hattest Du eine besondere Aufgabe. Für die Gemeinden wie auch für Dich waren diese zwei Jahre besondere 'Lernjahre' des Kennenlernens von vielem Neuen", so begann Pfarrer Rupert Ostermayer seine kurze Ansprache. "Neue Kapläne bringen aber auch im Pfarrhaus neue Gesprächsthemen mit sich. War es Dir im Winter immer zu kalt, stöhnte ich da eher über die Hitze des Sommers". Ostermayer wünschte ihm Gottes Segen für seine weiteren Stellen als Priester in der Kirche. Eine kleine Figur, das ein Kind, eingeschmiegt in die Hand Gottes, zeigte, solle ihn immer an die schützende Fürsorge Gottes erinnern. Viele der etwa 80 Gäste nutzten die Gelegenheit, dem scheidenden Kaplan ihren Dank und ihre guten Wünsche mit auf den Weg zu geben.

Nach einem kurzen Urlaub wird Pater Paul nochmals vom 13. bis 31. August in Wertingen sein. (steg)
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