Von Kaffee und fairen Preisen

Schüler der Wertinger Mittelschule informierten sich mit ihrer Religionslehrerin Angela Buchele (vorne rechts) über die Arbeit des „Weltladens“. Eine Einführung bekamen sie dabei von Anton Stegmair (Zweiter von rechts). Foto: Weltladen

Was verbindet Wertingen mit der weiten Welt? Einen Einblick in die globalen Zusammenhänge unseres täglichen Handelns erhielten 20 Schüler der Religionsklasse der 8 M der Wertinger Mittelschule zusammen mit ihrer Religionslehrerin Angela Buchele im „Weltladen“. Schon beim morgendlichen Kaffee oder Tee wird diese Verbindung Wirklichkeit. Da ist nur die Frage: Fair oder unfair?

Die Schüler erfuhren, auf welchen Grundsätzen die Arbeit des „Weltladens“ aufbaut. Mónica Kukula und Anton Stegmair vom „Weltladen“-Team erläuterten, dass es ein erstes Anliegen des sogenannten „Fairen“ Handels sei, den Produzenten gerechte Löhne zu bezahlen. Sie sollten so für sich und ihre Familien eine Hilfe zur Selbsthilfe erhalten. Weiter werde bei der Produktion jede Form ausbeuterischer Kinderarbeit ausgeschlossen, und zuletzt auch durch möglichst naturnahe, biologische Anbauformen die Schöpfung geschont.
Anhand von Kaffee und Orangensaft wurden den Schülern diese Grundanliegen erklärt. So erfuhren sie darüber hinaus auch, dass das ehrenamtliche Verkaufsteam des „Weltladens“ derzeit aus knapp 40 Personen bestehe.

Mitarbeit jederzeit möglich

Eine Mitarbeit zum Kennenlernen dieses Engagements sei für die Schüler jederzeit - auch sporadisch - im Verkauf oder bei Aktionen möglich, lud Mónica Kukule die Jugendlichen ein. Ein Anlass dazu wäre zum Beispiel das nächste Faire Frühstück, das am 7. Mai von 9 bis 12 Uhr im „Weltladen“ an der Haupstraße 9 stattfindet. (steg)
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