Wertinger Stadtfest: Die Mischung hat gestimmt

Die Verantwortlichen des Stadtfests waren gut gerüstet. Bürgermeister Willy Lehmeier führte den offiziellen Bieranstich durch. Foto: Fabian Fend

Gemütlich, angenehm, abwechslungsreich und atmosphärisch: Für Besucher, Standbetreiber, Stadt und Wirtschaftsvereinigung war das Stadtfest ein voller Erfolg.

Die Besucher des Stadtfests waren begeistert. "Es war eine fantastische Feier", resümierte Vize-Landrat Alfred Schneid. Er verglich die Stimmung wie auf südländischen Plätzen. Bezirksrat Dr. Johann Popp hob die "Vitalität Wertingens" hervor. Selbst Stadtpfarrer Rupert Ostermayer lobte die angenehme Atmosphäre des dreitägigen Spektakels, mahnte aber zugleich, vor lauter Freude die Situation der Flüchtlinge in der Stadt nicht zu übersehen.

Es war ein Stadtfest bei dem alles gepasst hat. "Musikalische und kulinarische Abwechslung, tolle Stimmung und ein grandioses Sommerwetter brachten echtes Urlaubsfeeling nach Wertingen", so Organisationschef Martin Bihlmayr.

"Und die Besucher kamen, um gemeinsam ausgelassen und friedlich zu feiern."

Das Stadtfest habe sein ganz eigenes Flair, so Bihlmayr weiter: "Man fühlt sich Zuhause, man trifft Freunde und Bekannte. Hier kommen die Wertinger zusammen - egal wo sie jetzt wohnen."

Die Wirtschaftsvereinigung habe sich als profunder Veranstalter gezeigt und das Städtchen von seiner besten Seite präsentiert, verdeutlichte Kulturreferent Dr. Friedrich Brändle. "Gute Laune, entspanntes Lächeln auf allen Gesichtern - das bleibt in Erinnerung", meinte er erfreut.

Auch die fast 100 am Stadtfest beteiligten Musiker waren entspannt. Sie hatten gute Bedingungen vorgefunden, um ihre Kunst auf den Bühnen zu präsentieren. "Das Publikum war super gut gelaunt und hat der Musik wirklich zugehört", so ein Bandmitglied.

Die musikalische Zusammenstellung - perfekt organisiert von Dr. Friedrich Brändle - trug dann auch entscheidend mit zum Erfolg des diesjährigen Stadtfests bei. Mit sensiblem Gespür griff er dabei auf in der Region vorhandenes Musikpotenzial zurück.

"Die Bands haben die Zuhörer in ihren Bann gezogen", bilanzierte der Kulturreferent. "Sie haben auf hohem Qualitätsniveau gespielt." Und: "Menschen, die ehrliche und gut gemachte Musik lieben, haben stets etwas gefunden und jederzeit die Wahl, das zu finden, was gefällt."

In der Tat: Von traditioneller Blasmusik und Cover-Rock über Samba-Performance und anspruchsvollem Jazz bis hin zu brillantem Funk, Soul und Blues von "Organ Explosion" und "Professor O'Mara" gab es eine bunte Palette an musikalischen Stilrichtungen. "Mir hat alles gut gefallen", meinte Brändle abschließend.

Natürlich war auch bei den Stadtfesten in den vergangenen Jahren Party angesagt. Aber diesmal war etwas anders: Heuer passte einfach Alles zusammen und das war obendrein noch in ein durchdachtes und feines Gesamtkonzept eingebunden.

Martin Bihlmayr stattete dann auch Dank jenen ab, die zum Gelingen beigetragen haben - Standbetreibern, dem Bauhof, der Stadt, den Sponsoren, Musikern und Vereinen, vor allem aber auch den Anliegern für ihr großes Verständnis.
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