Aufregende Wundertüte

Alles vor Ort: Wertingen bietet ungewöhnlich viele Vorteile einer Stadt, unter anderem ein reichhaltiges Warenangebot ohne lange Anfahrtswege. Foto: Siegfried P. Rupprecht
 
Der Wirtschaftsreferent der Stadt Wertingen, Alfred Schneid (Bild): „Mit der Aktion ,Wertingen bietet mehr‘ sollen Breite und Qualität der Angebote noch stärker ins Bewusstsein rücken.“ Foto: privat

Wie zufrieden sind die Bürger und Besucher mit dem Leben in Wertingen? Um darauf eine Antwort zu erhalten, befragen die Wirtschaftsvereinigung und die Stadt Wertingen jetzt Menschen zu verschiedenen Lebensbereichen. Die Kampagne steht unter dem Motto „Wertingen bietet mehr“.

Mit der Umsetzung der Umfrage beauftragt wurde das IMP Institut. Die Einrichtung betreibt Zufriedenheitsanalysen für Unternehmen und städtische Einrichtungen. Die Befragungen erfolgen repräsentativ per Fragebogen oder online, verdeutlicht Bürgermeister Willy Lehmeier. Ziel sei es, Zufriedenheiten messbar und vergleichbar zu machen, Schwachstellen zu ermitteln und Optimierungen zu ermöglichen. Die Umfrageergebnisse wolle die Kommune für ihre Stadtentwicklung nutzen, ergänzt Wirtschaftsreferent Alfred Schneid.
An der Umfrage teilnehmen kann jeder Wertinger Bürger und Besucher der Stadt bis einschließlich 31. Juli per Fragebogen, der in der Stadtverwaltung und in vielen Geschäften vor Ort erhältlich ist. Online kann man ihn auf der Internetseite unter www.wertingen-bietet-mehr.de ausfüllen. Für jeden Teilnehmer gibt es nach Abgabe des Fragebogens eine sogenannte „Städtle-Box“. Dazu steht uns Wirtschaftsreferent Alfred Schneid Rede und Antwort.

Originelle Idee

StadtZeitung: Wie kam es zu dieser Städtle-Box?
Alfred Schneid: Diese Initiative ist eine originelle Idee einer Wertinger Werbeagentur, die gemeinsam mit dem Bürgermeister und der Vorstandschaft der Wirtschaftsvereinigung für unsere Ziele angepasst worden ist.
StadtZeitung: Das heißt?
Schneid: Aktuell winkt die Städtle-Box als Belohnung für die Mitwirkung bei der Fragebogenaktion. Aus ihr kann sich aber noch mehr entwickeln, beispielsweise ein Präsent der Stadt für Gäste, ein Mitbringsel, eine Souvenirbox oder ein Gruß aus Wertingen an Bekannte und Verwandte in der Ferne. Sie kann jederzeit neu und anders gefüllt werden, also eine Art aufregende Wundertüte.
StadtZeitung: Was beinhaltet die Box?
Schneid: 31 Geschäfte haben sie gefüllt mit kleinen Präsenten oder Gutscheinen, insgesamt im Wert von etwa 100 Euro. Diesmal kostenlos, eben als Dank fürs Mitmachen bei der Umfrage.

„Wir wollen den Schwung nutzen“

StadtZeitung: Wieso überhaupt eine Umfrage?
Schneid: Wir wollen den Schwung nutzen, der sich zuletzt beim Stadtfest, beim Feuerwehr- und Volksfest, beim Gitarrenfestival und bei der „Wertinger Nacht“ gezeigt hat. Damit das Städtle noch besser wird, befragen wir Bürger, Kunden und Gäste, was sie toll finden, wo wir uns anstrengen sollen, noch besser zu werden.
StadtZeitung: Wie kam es zum Motto „Wertingen bietet mehr“?
Schneid: Die Umfrage ist verbunden mit einer Image-Kampagne. Viele, die hier leben oder die Stadt besuchen, sagen spontan: Wertingen hat eigentlich alles, bietet viel, ja mehr, als wir wussten. Ich erinnere an die ausgezeichnete Infrastruktur: an die Klinik, an die über 20 Arztpraxen, die verschiedenen Schularten, das vielfältige Musik-, Kunst- und Vereinsangebot, an die vielen Arbeitsplätze und schönen Wohnlagen. Zudem bietet Wertingen ein reichhaltiges Warenangebot. Man kann praktisch alles vor Ort einkaufen.
StadtZeitung: Wie ist die Stadt beteiligt?
Schneid: Die Stadt ist bei allen Aktionen beteiligt. Bürgermeister, Stadträte, Wirtschaftsvereinigung und ich als Wirtschaftsreferent bringen uns aktuell noch mehr ein.
StadtZeitung: Wie geht es weiter?
Schneid: Wir wollen Breite und Qualität der Angebote noch stärker ins Bewusstsein rücken. Wir denken an einen gemeinsamen Veranstaltungskalender und überörtliche Werbung. Ich könnte mir vorstellen, das Branchenheft von Buttenwiesen gemeinsam für das ganze Zusamtal herauszugeben.

Von Siegfried P. Rupprecht
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