Bauamt erfüllt Wunschliste

Bei einem Treffen der Behördenvertreter mit den Anwohnern entlang der neu errichteten Lärmschutzwand östlich der Baustelle im Wertinger Süden wurde die Bepflanzung entlang Streifens für das Frühjahr 2016 abgesprochen. Foto: Ulrike Hauke

LAUGNAKREISEL / Bepflanzung an Lärmschutzwand mit Anlieger abgestimmt: Die Behörden werten dies als ein Entgegenkommen für Unannehmlichkeiten während der Bauzeit.

Es war eine positive Runde, die sich bei eisigen Temperaturen an der neu errichteten Lärmschutzwand östlich der großen Baustelle am Laugnakreisel traf. Das Staatliche Bauamt Krumbach wurde in dieser Runde durch Klaus Burkart repräsentiert. Der Spezialist für Flora und Fauna ist unter anderem auch für die Bepflanzung der Randstreifen entlang der rund 210 Meter langen Lärmschutzwand zuständig, die im Zuge der Baumaßnahme errichtet wurde.
Auch Wertingens Stadtbaumeister Anton Fink kam zum vereinbarten Treffpunkt, um das Versprechen aus dem Jahr 2014 einzulösen: „Die Stadt hat zugesagt, sich mit den Anliegern der Grundstücke und Häuser entlang der Umgehungs- und Staatsstraße 2033 zu treffen, um mit ihnen gemeinsam abzustimmen, welche Bäume und Sträucher dort neu angepflanzt werden sollen.“
Besagter Grünstreifen sowie der Erdwall vor den Grundstücken sind Eigentum des Staatlichen Bauamts Krumbach. Eine Abstimmung mit den Bewohnern dort sei daher ein Entgegenkommen der Behörden für die Bauzeit und die damit einhergegangenen Unannehmlichkeiten, erklärten Burkart und Fink das Treffen. „Keine Bäume bitte, die werden viel zu hoch und werfen nur wieder Schatten“, lautete dann auch die einhellige Meinung der dortigen Bewohner zum Vorschlag Burkarts, abwechselnd Sträucher und Bäume entlang des Streifens anzupflanzen.
Lediglich ein Anwohner hatte nichts dagegen einzuwenden: „Die möchte ich für die Vögel als Nistplätze.“ Sein Grund ist ein Eckgrundstück und somit nicht relevant für die übrigen Anwohner.

Einstimmiger Wunsch

Auch der Strauch Hartriegel wurde vehement von allen abgelehnt. Der wuchere, hieß es. Sträucher, die nicht höher wachsen würden als die Lärmschutzwände hoch seien, war der einstimmige Wunsch aller. „Am besten zu unterschiedlichen Zeiten blühend, so dass eine farbliche Vielfalt entsteht“, lautete ein weiterer Wunsch, dem Burkart mit Schmunzeln versprach, nachkommen zu wollen. Abgesprochen wurde auch, wer an welcher Stelle mit der Pflege der Gehölze und des Randstreifens zuständig sein würde.
Die Anwohner versprachen, die untere Ebene des Randstreifens wie bereits in der Vergangenheit auch, zu mähen. Auf einen weiteren Wunsch der Anlieger wollte Burkart ebenfalls eingehen: „Am besten ihr pflanzt gleich höhere Sträucher, so dass es schneller geht, bis die Wände mit einer durchgehenden und geschlossenen Hecke abgeschirmt sind.“

Lärm- und Sichtschutz zugleich

Positiv bewerteten die Anwohner den Nutzen der Lärmschutzwand an sich: „Im Vergleich zu früher haben wir jetzt nicht nur Lärm- sondern auch Sichtschutz.“ (ulha)
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